19 Apr

Bauleitplanungen „Freizeitbad – Sportpark Rheinhöhe“ werden öffentlich ausgelegt

Öffentliche Auslegung

19.04.2022 08:00 18.05.2022 18:00
Stadtplanungsamt, Gustav-Stresemann-Ring 15, 65189 Wiesbaden

Von Dienstag, 19. April 2022, bis Mittwoch, 18. Mai 2022, können der Entwurf der beabsichtigten Änderung des Flächennutzungsplanes und der Entwurf des aufgestellten Bebauungsplans „Freizeitbad – Sportpark Rheinhöhe“ (Parallelverfahren) im Raum für öffentliche Auslegungen im Verwaltungsgebäude des Dezernates für Stadtentwicklung und Bau, Gustav-Stresemann-Ring 15, eingesehen werden.
 
Bürgerinnen und Bürger haben die Möglichkeit, die Planungen, montags, dienstags und donnerstags von 8 bis 16 Uhr, mittwochs von 8 bis 18 Uhr und freitags von 8 bis 12 Uhr, einzusehen. 

Es wird darum gebeten bei Beratungs- oder Erläuterungsbedarf über die E-Mail Adresse staedtebau@wiesbaden.de oder telefonisch über 0611 / 316471 einen Termin zu vereinbaren.

Stellungnahmen zu den Entwürfen können während der oben genannten Auslegungsfrist beim Magistrat der Landeshauptstadt Wiesbaden – Stadtplanungsamt – Gustav-Stresemann-Ring 15, 65189 Wiesbaden abgegeben werden.

Die Unterlagen zu diesen Bauleitplanungen stehen auch im Internet unter http://www.wiesbaden.de/auslegung während der Auslegungsfrist zur Ansicht zur Verfügung. Hier besteht zusätzlich die Möglichkeit, eine Stellungnahme über ein Online-Beteiligungsformular abzugeben. 

Die bestehende Sport- und Freizeitanlage am Mosbacher Berg zwischen Konrad-Adenauer-Ring, Holsteinstraße und Erlenweg soll durch das Projekt „Freizeitbad-Sportpark Rheinhöhe" neu strukturiert werden. Es wird die städtebauliche Chance ergriffen, den Standort Sportpark Rheinhöhe aufgrund seiner zentralen Lage für die Zukunft zu sichern und weiterzuentwickeln. 

Geplant sind ein Freizeitbad mit einer Sauna und Außenbereich, eine Eissporthalle, Gastronomie und die Büroräume der Geschäftsstelle des Bäderbetriebes der Landeshauptstadt Wiesbaden. Zusätzlich wird der Thermalbauhof vom Bäderbetrieb mattiaqua in den Neubau integriert. Die Neubauten ersetzen die bisherigen Nutzungen des Freizeitbades in der Mainzer Straße sowie der Henkell-Kunsteisbahn.

Die geplanten neuen Nutzungen ergänzen die bestehenden Sportanlagen und die Sporthalle am 2. Ring. Die derzeit vorhandenen Nutzungen (Betriebshof Sportamt, Sportplatz Erlenweg) werden im Zuge der Neuplanungen an andere Standorte umgesiedelt, die Nutzung der Rollschuhbahn wird in den Sommermonaten in die neue Eishalle integriert und die Beach-Volleyballfelder werden innerhalb des Plangebiets an anderer Stelle hergestellt.

Die leerstehende Kita Villa Kunterbunt soll abgerissen und das Gelände entsiegelt werden. Auf dem Grundstück soll eine begrünte Fläche mit Bäumen neu entstehen.

Durch die Zusammenführung der unterschiedlichen Nutzungen werden räumliche und energetische Synergien und damit eine Reduzierung von Bau- und Betriebskosten erwartet.
Mit der Ansiedlung der Nutzungen am Standort Sportpark Rheinhöhe wird dieser als zentraler Sportstandort im Wiesbadener Stadtgebiet aufgewertet. Es soll eine städtebaulich neue räumliche Fassung entstehen und der Lage im Stadtgebiet durch entsprechende Präsenz Rechnung getragen werden.

Die Rahmenbedingungen für die Planungen wurden in einer Standort- und Machbarkeitsstudie von der mit der Gesamtsteuerung beauftragten SEG Stadtentwicklungsgesellschaft mbH Wiesbaden und dem Bäderbetrieb mattiaqua erarbeitet. Im Rahmen eines europaweit ausgeschriebenen Vergabeverfahrens für die Generalplanungsleistungen wurden Planungskonzepte eingereicht, die hinsichtlich der fachlichen und städtebaulichen Qualitäten überprüft wurden. Am 22. Juni 2019 ist das ausgewählte Konzept in einer öffentlichen Informationsveranstaltung vorgestellt worden. 

Für die Umsetzung dieser Planungen ist die Schaffung der notwendigen planungsrechtlichen Rahmenbedingungen erforderlich. Durch die Änderung des Flächennutzungsplans und die Aufstellung eines neuen Bebauungsplans wird dies umfangreich gesichert.