22 Feb

Bürgerforum Kommunale Wärmeplanung

Vorstellung der Planungen und Diskussion zum Start des Vorhabens

22.02.2024 18:00 21:00
Kulturforum Wiesbaden, Schillerplatz 1-2

Die Landeshauptstadt Wiesbaden ist gemäß Hessischem Energiegesetz und dem Wärmeplanungsgesetz des Bundes dazu verpflichtet, bis zum 30. Juni 2026 eine kommunale Wärmeplanung zu entwickeln. Ziel ist es, eine klimaneutrale Wärmeversorgung zu erreichen.

Die Kommunale Wärmeplanung ist eine gesamtstädtische Aufgabe, die das Engagement und die Zusammenarbeit aller Bürger, Unternehmen und Institutionen erfordert. Nur durch gemeinsame Anstrengungen können die Herausforderungen bewältigt und die Chancen einer nachhaltigen Wärmeversorgung entwickelt werden.

Die Grundidee der Kommunalen Wärmeplanung besteht darin, die Wärmeversorgung in Wiesbaden so zu gestalten, dass sie zugleich effizient, wirtschaftlich und klimaneutral ist.

Ausgangspunkt dafür ist eine Bestands- und Potenzialanalyse der lokalen Gegebenheiten. Auf dieser Grundlage gilt es eine Einteilung in Wärmeversorgungsgebietstypen und eine Umsetzungsstrategie zu entwickeln. Die Kommunale Wärmeplanung bietet die Möglichkeit, sich als Bürger aktiv einzubringen und an der Gestaltung der eigenen Wohnumgebung mitzuwirken.

Aktuell werden etwa 81 Prozent der Wohnhäuser in Wiesbaden mit Gas oder Öl beheizt. Um das ehrgeizige Ziel der Klimaneutralität bis 2035 zu erreichen, müssen jährlich etwa acht Prozent dieser Gebäude nach und nach auf klimaneutrale Heizungssysteme umgestellt werden.

Welche Schritte dafür zu gehen sind, stellen das städtische Umweltamt und ESWE Versorgungs AG in einem Bürgerforum am 22.02.2024, 18 Uhr im Kulturforum, Schillerplatz 1-2 vor. Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende und Bürgermeisterin Christiane Hinninger laden alle Interessierten zur Teilnahme und Diskussion ein.

Bei der Durchführung der Wärmeplanung ist eine breite Beteiligung der lokalen Akteure vorgesehen: Öffentlichkeit, Betreiber von Energieversorgungs- und Wärmenetzen, Behörden und andere Träger öffentlicher Belange, Großverbraucher, Energiegemeinschaften und andere Akteure sollen in den Prozess einbezogen werden.