Ostfeld: News

 

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17.07.2019

Nächste Schritte im Projekt Ostfeld werden zügig vorangetrieben - Der Abschlussbericht der vorbereitenden Untersuchungen wird veröffentlicht  

Oberbürgermeister Gerd-Uwe Mende will sich zusammen mit dem Stadtentwicklungsdezernenten Hans-Martin Kessler dem Projekt Ostfeld intensiv widmen. Sie sehen darin ein bedeutendes Vorhaben für die Zukunft der Landeshauptstadt. „Die Veröffentlichung des Berichts ist der nächste Schritt, um auf der Basis breiter Beteiligung und großer Transparenz das Projekt in der Stadtgesellschaft zu diskutieren“, meint Mende.

Gestern hat der Magistrat in seiner Sitzung den Abschlussbericht der vorbereitenden Untersuchungen offiziell zur Kenntnis genommen. Unmittelbar danach haben alle Fraktionen des Stadtparlamentes die Unterlagen erhalten. Ab heute ist der Bericht mit sämtlichen Anhängen unter Downloads abrufbar.

Die Kenntnisnahme des Abschlussberichts ist keine Entscheidung über das Ostfeld. Der Stadtpolitik wird für die Sichtung der umfangreichen Unterlagen und für Erklärungen so viel Zeit wie nötig zur Verfügung gestellt.

Um weiterhin eine größtmögliche Transparenz und Information zu gewährleisten und um aufkommende Fragen möglichst früh beantworten zu können, gibt es prozessbegleitend Informationsveranstaltungen. Die Projektleitung und weitere Verantwortliche bieten außerdem gerne persönliche Gespräche an. Aufkommende Fragen können auch per E-Mail gestellt werden. Um einen sachlichen und konstruktiven Austausch ist man sehr bemüht. Hier finden Sie die Kontaktdaten.

 

 


 

05.07.2019

Die vorbereitenden Untersuchungen zum Projekt Ostfeld sind abgeschlossen 

Der fertiggestellte Abschlussbericht wurde durch die SEG
Stadtentwicklungsgesellschaft Wiesbaden mbH, vertreten durch den Geschäftsführer Roland Stöcklin und den Projektleiter Joachim Mengden, in der vergangenen Woche übergeben an Sven Gerich, der sich in seinen letzten Tagen im Amt des Oberbürgermeisters befand.

„Dies ist der erste Schritt, um zügig bezahlbaren Wohnraum sowie zusätzliche Arbeitsplätze bereitzustellen und unsere Stadt weiterhin attraktiv und lebenswert zu entwickeln“, freute sich Sven Gerich. Roland Stöcklin ergänzte: „Dass die SEG als Projektsteuerer die Untersuchungsergebnisse termingerecht übergeben konnte, ist nicht zuletzt der Verdienst der Projektleiter Joachim Mengden und Michaela Maack sowie ihres Teams. In guter Zusammenarbeit mit den zuständigen Ämtern der Stadtverwaltung und den weiteren Projektbeteiligten haben wir gemeinsam einen großen Schritt für die Landeshauptstadt Wiesbaden erreicht.“

Im Fazit des Untersuchungsberichtes wird festgehalten, dass für das Wohl der Allgemeinheit die Durchführung einer städtebaulichen Entwicklungsmaßnahme erforderlich und die Anwendung dieses planungsrechtlichen Instruments alternativlos ist. Es wird die Empfehlung an die Stadtverordnetenversammlung gegeben, auf Grundlage der Untersuchungsergebnisse das Gebiet Ostfeld förmlich als städtebaulichen Entwicklungsbereich festzulegen. 

Die Beratungen der politischen Gremien beginnen in Kürze. Sobald der Bericht inkl. Anlagen offiziell vom Oberbürgermeister an die Mitglieder der Stadtverordnetenversammlung und die Ortsbeiräte übergeben wird, werden auch hier unter Downloads sämtliche Unterlagen zum Abruf bereitgestellt.

Das im Rahmen der Untersuchungen entwickelte Strukturkonzept als Vision für das Gebiet Ostfeld, sieht eine Entwicklung im Bereich der Siedlung Am Fort Biehler vor. Hier ist ein gemischt genutztes Stadtquartier mit hoher Dichte geplant. Im nördlichen Bereich des Untersuchungsgebietes gegenüber dem Gewerbegebiet Erbenheim soll ein neues Gewerbegebiet entstehen. Das bestehende Gewerbegebiet am Dykerhoffbruch soll weiterentwickelt werden.  Der Untersuchungsbericht stellt dar, dass die Aspekte zu Umwelt, Klima, Verkehr und Infrastruktur im Planungsprozess berücksichtigt und welche Lösungsansätze zur Optimierung im Rahmen der weiterführenden Planungen in den kommenden Jahren möglich sind.

Der Großteil der Entwicklungsflächen im Untersuchungsgebiet (87% der Fläche) befindet sich im Eigentum der öffentlichen Hand. Im Verhältnis zu anderen Gebieten im Wiesbadener Stadtraum sind nur relativ wenige private Eigentümer oder sogenannte Sonstige Betroffene wie Mieter, Pächter, Vereine oder Betriebe betroffen. Im Rahmen der Voruntersuchung wurde die Mitwirkungsbereitschaft der Eigentümer und Nutzungsberechtigten ermittelt. Erfreulicherweise war die Bereitschaft zur Mitwirkung insgesamt hoch. Einzelne Grundstückseigentümer, aber auch Pächter haben jedoch eine Mitwirkung an der Entwicklung des Bereichs Ostfeld oder einen Verkauf ihres Grundstückes abgelehnt. Für Betroffene sind laut Untersuchungsbericht individuelle Lösungsansätze möglich, um negative Konsequenzen einer möglichen städtebaulichen Entwicklung zu begrenzen.

Im Zuge der vorbereitenden Untersuchungen wurde eine überschlägige Kosten- und Finanzierungsübersicht erstellt, um auch die finanziellen Konsequenzen für die Landeshauptstadt Wiesbaden einschätzen zu können. Die im Rahmen der vorbereitenden Untersuchungen angefertigte Bestandsaufnahme und Analyse zeigen auch, dass eine Entwicklung im Bereich Ostfeld für die örtliche und überörtliche Entwicklung zwingend notwendig ist. In der Untersuchung wurden Alternativflächen innerhalb Wiesbadens betrachtet und geprüft. Nach den derzeit vorliegenden Informationen, ist davon auszugehen, dass der Bedarf an Wohnraum sowie an zusätzlichen Arbeitsplätzen durch die Entwicklung alternativer Flächen und durch die Anwendung alternativer Instrumente auch in den kommenden Jahren nicht gedeckt werden kann.

 

 


 

10.04.2019

Das Strukturkonzept wurde vorgestellt 

Am 5. April 2019 wurde im Rahmen einer öffentlichen
Informationsveranstaltung das Strukturkonzept für das Ostfeld präsentiert. Als ein „großes Gemeinschaftsprojekt“ bezeichnete Oberbürgermeister Sven Gerich in seiner Einführung die städtebauliche Entwicklungsmaßnahme, „mit dem großen gemeinsamen Ziel, heute die Weichen für die Zukunft von Morgen zu stellen.“ In dem 450 Hektar großen Untersuchungsraum bieten sich Möglichkeiten für neue Siedlungs- und Gewerbeflächen, die unsere Landeshauptstadt dringend braucht.

Über 150 Personen füllten den Roncalli-Saal in Wiesbaden. Projektleiter Joachim Mengden reflektierte den Beteiligungsprozess. Das Strukturkonzept erläuterten die beauftragten Planer Prof. Dr. Franz Pesch und Andreas Bachmann vom Dortmunder Büro pesch partner architekten stadtplaner GmbH. Beim veranstaltungsbegleitenden Info-Markt nutzten die Gäste rege die Gelegenheit, mit der SEG mbH, den externen Gutachtern und den verwaltungsseitig in die Planung involvierten Mitarbeitern zu sprechen. Sie erhielten Antworten auf ihre Fragen und adressierten ihre Sorgen und Hoffnungen. Das Projektteam und die vielen Projektbeteiligten, ob nun aus der Verwaltung oder externe Gutachter, kamen zudem zu einem Gruppenbild zusammen, um zu dokumentieren, dass es vieler bedurfte, um diesen Prozessschritt der Voruntersuchungen durchzuführen.

Es steht nun kurz bevor, dass der Bericht über die vorbereitenden Untersuchungen fertiggestellt ist und den politischen Gremien zur Beratung vorgelegt wird. In dem Bericht sind die fachlich komplexen, gutachterlich geprüften Belange u.a. zu den Themen Klima, Verkehr, Natur- und Artenschutz ausgearbeitet. Wenn die Stadtverordneten grünes Licht für die Gebietsentwicklung geben, geht der Dialog natürlich weiter. Bis zum ersten Spatenstich, mit dem wir wegen der aufwändigen Verfahren nicht vor 2025 rechnen, ist noch viel zu tun.

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