5. Wiesbadener Psychiatrietag

Mittendrin? Von der Ausgrenzung zur Inklusion

31.08.2019 10:00 16:00
Rathaus, Schlossplatz 6

Am Samstag, 31. August, findet im Rathaus, Schlossplatz 6, der fünfte Wiesbadener Psychiatrietag statt. Ab 10 Uhr werden kostenfrei Vorträge und Workshops angeboten, die den Umgang mit psychisch beeinträchtigten Menschen von der NS-Zeit bis in die nahe Zukunft zum Thema haben.
Die Veranstaltung, die seit 2011 alle zwei Jahre von der Abteilung Sozialpsychiatrischer Dienst des Gesundheitsamtes durchgeführt wird, richtet sich an interessierte Bürgerinnen und Bürger. Dieses Jahr ist das Thema „Mittendrin? Von der Ausgrenzung zur Inklusion“. Die inhaltliche Vorbereitung erfolgte gemeinsam mit den Psychiatrie-Erfahrenen und dem Gemeindepsychiatrischen Verbund.

Am diesjährigen Psychiatrietag soll Bilanz gezogen werden: „Welche Psychiatrie wünschen sich eigentlich die Hauptpersonen, die Menschen in den Psychiatrien, ihre Freundinnen und Freunde sowie ihre Angehörigen? Wo gibt es gute Beispiele innerhalb eines immer schwieriger werdenden, vielleicht inzwischen auch für die Psychiatrie unzeitgemäßen Versorgungssystems? Wohin will die Landeshauptstadt Wiesbaden und ist eine Neuausrichtung nötig“, fragt Dr. Daniela Hirsekorn, Fachärztin für Neurologie, Psychiatrie und Psychotherapie, Leitung des Sozialpsychiatrischen Dienstes und der Psychiatrie-Koordination der Stadt Wiesbaden, beides im Gesundheitsamt angesiedelt.

Neben Vorträgen am Vormittag, die den Umgang der Gesellschaft mit ihren psychisch beeinträchtigten Bürgerinnen und Bürgern von 1933 bis heute nachzeichnen, werden am Nachmittag in verschiedenen Workshops ganz praktische Ideen und fortschrittliche Psychiatrie-Projekte vorgestellt. Begleitend laufen am Dienstag, 27. August, Mittwoch, 28. August, und Donnerstag, 29. August, ausgewählte Filme im Kino Caligari.

Interessiere können sich bei Fragen zu der Veranstaltung an das Gesundheitsamt, Konradinerallee 1, Eingang A, Telefon (0611) 312819, spdi@wiesbaden.de, wenden.