5. Demokratiekonferenz

„Demokratie leben in Wiesbaden!“ – Jetzt anmelden

29.11.2019 10:00 15:00
Friedrich-Naumann-Saal im Haus an der Marktkirche, Schlossplatz 4

Die „Partnerschaft für Demokratie“ in der Landeshauptstadt Wiesbaden unter Federführung des Amtes für Soziale Arbeit lädt am Freitag, 29. November, 10 bis 15 Uhr, zur 5. Demokratiekonferenz unter dem Motto „Demokratie leben in Wiesbaden!“ in den Friedrich-Naumann-Saal im Haus an der Marktkirche, Schlossplatz 4, ein.
 
„Es ist wieder Zeit für einen Dialog zwischen Bürgerinnen und Bürgern, Kommunalpolitikerinnen und -politikern, Interessierten, Schülerinnen und Schülern und ehrenamtlich engagierten Menschen in Wiesbaden“, sagt Sozialdezernent Christoph Manjura, der die Konferenz um 10 Uhr eröffnen wird. Die Anmeldung für die Konferenz erfolgt über das Kontaktformular auf der Homepage www.demokratie-leben-in-wiesbaden.de oder telefonisch unter (0611) 319175.
 
Die gemeinsame Konferenz soll Aufschluss darüber geben, wie sich in Wiesbaden das Zusammenleben in den verschiedenen Communities gestaltet: in den vielfältigen Feldern des sozialen oder politischen Miteinanders, in den Teilhabechancen aller Menschen. Was sind Hemmnisse in der Partizipation? Dabei wird der Blick in die Zukunft gerichtet: In welcher Gesellschaft wollen wir eigentlich gemeinsam leben? Wie gelingt das Miteinander in einer zunehmend polarisierten Gesellschaft? Wie kann „Demokratie leben“ in Wiesbaden erfolgreich für ein solidarisches Miteinander und gegen Menschenfeindlichkeit wirken? Wie können wir uns gemeinsam stark machen für eine demokratische Gesellschaft?

Nach der Eröffnung durch Sozialdezernent Manjura folgt ein Impulsvortrag von Professor Kemal Bozay, Professor für Soziale Arbeit und Sozialwissenschaften, IUBH – Internationale Hochschule (Düsseldorf), mit anschließender Diskussion zum Thema „Ideologien der Ungleichwertigkeit in der Einwanderungsgesellschaft“. Antidemokratische Tendenzen und Einstellungen finden sich nicht nur in der Mehrheitsgesellschaft, sondern auch in der migrantischen Bevölkerung. Welche Ursachen, Formen und Auswirkungen nehmen Ultranationalismus, Rechtsextremismus und Antisemitismus in der Einwanderungsgesellschaft an? Diese und weitere Fragen werden während der Konferenz behandelt.

Ab etwa 12.45 werden kostenfreie Workshops zu folgenden Themen angeboten:
1. Für Demokratie und Menschenrechte - Impulse und Anregungen zum Umgang mit Diskriminierung, Antisemitismus und rassistischen Anfeindungen
2. Mobile Beratung - ist das was für mich?
3. Antisemitismus im Internet