INTERPART

Letzte Aktualisierung am: 16.04.2019

Warum beteiligen sich immer die gleichen Gruppen an Bürgerbeteiligungsprozessen? Warum fühlen sich viele Menschen und insbesondere Migranten/-innen von Bürgerbeteiligungsprozessen in ihrer Stadt nicht angesprochen? Das Forschungsprojekt INTERPART möchte genau diesen Fragen auf den Grund gehen und neue Lösungswege entwickeln, um Migranten*innen für Bürgerbeteiligungsprozesse in der Stadtentwicklung zu gewinnen.

INTERPART steht für das Eröffnen interkultureller Partizipationsräume und möchte Zielgruppen für die Bürgerbeteiligung gewinnen, die sich bisher nicht angesprochen gefühlt haben. In Zusammenarbeit mit Migranten*innen selbst und Bürgerbeteiligungsexpert*innen werden neue Konzepte entworfen und im Praxistest in Berlin und Wiesbaden ausprobiert. In Wiesbaden ist hierfür der Stadtteil Biebrich mit dem neuen Projekt „Soziale Stadt Biebrich-Mitte“ ausgewählt worden.

Das Forschungsprojekt INTERPART ist im Sommer 2018 gestartet und für einen Zeitraum von drei Jahren konzipiert. Zum Forschungsteam gehören die Kooperationspartner Technische Universität Dortmund und die Universität der Künste Berlins. Weitere Kooperationspartner sind Urban Plus Droste & Partner mit seiner Expertise in Stadtforschung und -entwicklung, Zebralog als spezialisiertes Unternehmen für die Durchführung von (digitalen) Bürgerbeteiligungsprozessen und die Städte Berlin und Wiesbaden als Felder für den Praxistest.

Magistratsbeschluss zur Teilnahme am Forschungsprojekt vom 30.01.2018

Der Bund fördert das Forschungsprojekt insgesamt mit rund 1,3 Mio Euro.

Die Stadt Wiesbaden hat für 3 Jahre eine halbe Stelle zur Umsetzung des Projektes in der Stabsstelle für Bürgerbeteiligung finanziert bekommen.

Das Forschungsprojekt möchte neue Zielgruppen für Bürgerbeteiligungsprozesse gewinnen, die diese Angebote bisher nicht wahrgenommen haben.

In den Monaten November und Dezember 2018 wurden Interviews mit Migranten*innen und Bürgerbeteiligungsexpert*innen geführt, um sich einen Eindruck zu verschaffen, wie die Beteiligung verändert werden könnte, um sie für jedermann zugänglich zu machen.

Aktuell werden auf Basis von den Interviewergebnissen Kommunikations- und Handlungskonzepte entworfen, die ab Juni 2019 in den ausgewählten Stadtteilen in Wiesbaden und Berlin getestet werden sollen.

Das Konzept ist aktuell in Bearbeitung.

Der Forschungsverbund trifft sich regelmäßig in Berlin, zum persönlichen Austausch.

Im März 2019 wurde ein internationales Symposium zum Forschungsgegenstand veranstaltet.

Mit den Verwaltungsmitarbeitern der beiden Partnerstädte werden in regelmäßigen Abständen Workshops durchgeführt.

Ab Juni 2019 starten die Interventionen in den ausgewählten Stadtteilen.

Landeshauptstadt Wiesbaden
Stabsstelle Bürgerbeteiligung
Julia Bechtluft
0611 31-5896

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