INTERPART

Letzte Aktualisierung am: 19.08.2019

Warum beteiligen sich immer die gleichen Gruppen an Bürgerbeteiligungs-Prozessen? Warum fühlen sich viele Menschen und insbesondere Migranten/-innen davon in ihrer Stadt nicht angesprochen? Das Forschungsprojekt INTERPART möchte genau diesen Fragen auf den Grund gehen und neue Lösungswege entwickeln, um Migranten*innen für Bürgerbeteiligungs-Prozesse in der Stadtentwicklung zu gewinnen.

INTERPART steht für das Eröffnen interkultureller Partizipationsräume und möchte Zielgruppen für die Bürgerbeteiligung gewinnen, die sich bisher nicht angesprochen gefühlt haben. In Zusammenarbeit mit Migranten*innen selbst und Bürgerbeteiligungsexpert*innen werden neue Konzepte entworfen und im Praxistest in Berlin und Wiesbaden ausprobiert. In Wiesbaden ist hierfür der Stadtteil Biebrich mit dem neuen Projekt „Soziale Stadt Biebrich-Mitte“ ausgewählt worden.

Das Forschungsprojekt INTERPART ist im Sommer 2018 gestartet und für einen Zeitraum von drei Jahren konzipiert. Zum Forschungsteam gehören die Kooperationspartner Technische Universität Dortmund und die Universität der Künste Berlins. Weitere Kooperationspartner sind Urban Plus Droste & Partner mit seiner Expertise in Stadtforschung und -entwicklung, Zebralog als spezialisiertes Unternehmen für die Durchführung von (digitalen) Bürgerbeteiligungsprozessen und die Städte Berlin und Wiesbaden als Felder für den Praxistest.

 

 

Magistratsbeschluss zur Teilnahme am Forschungsprojekt vom 30.01.2018

Der Bund fördert das Forschungsprojekt insgesamt mit rund 1,3 Mio Euro.

Die Stadt Wiesbaden bekommt für 3 Jahre eine halbe Stelle zur Umsetzung des Projektes in der Stabsstelle Bürgerbeteiligung finanziert.

Das Forschungsprojekt möchte neue Zielgruppen für Bürgerbeteiligungsprozesse gewinnen, die diese Angebote bisher nicht wahrgenommen haben.

Am 17.06.19 hat die erste öffentliche Auftakveranstaltung von INTERPART in der Robert-Krekel-Anlage in Wiesbaden-Biebrich stattgefunden. Aktuell gilt es die Ergebnisse der Veranstaltung auszuwerten und die Ergebnisse für das weitere Forschungsvorhaben aufzubereiten.

In die Auswertung der Veranstaltung fließen nicht nur die Ergebnisse des Forschungsverbundes ein. Durch rückblickende und reflektierende Gruppeninterviews mit den Teilnehmern*innen der Veranstaltung greift INTERPART ebenfalls die Perspektive der zugewanderten Menschen Biebrichs für die weitere Arbeit auf.

Vom 13. bis 14.08.19 tagt der Forschungsverbund erneut in Berlin.

Am 23. und 24.09.19 findet der nächste Workshop der verwaltungsinternen Projektgruppe statt.

Während der Auftaktveranstaltung von INTERPART am 17.06.2019 wurde der Prototyp einer Fremdsprachen-Installation getestet, die es zugewanderten Menschen auf lange Sicht ermöglichen soll, sich in ihrer Muttersprache zu beteiligen.

In einer "Erzählecke" führte eine Wissenschaftlerin von INTERPART qualitative Interviews mit den Veranstaltungteilnehmer*innen zum interkulturellen Zusammenleben in Biebrich durch.

Das Planungsbüro, welches in Kontext der "Sozialen Stadt Biebrich-Mitte" von der SEG beauftragt wurde, gab den Teilnehmer*innen die Möglichkeit ihre Ideen zum Stadtteil für das Integrierte Entwicklungs- und Handlungskonzept einfließen zu lassen.

Der Forschungsverbund trifft sich regelmäßig in Berlin zum persönlichen Austausch.

Im März 2019 wurde ein internationales Symposium zum Forschungsgegenstand veranstaltet.

Mit den Verwaltungsmitarbeitern der beiden Partnerstädte werden in regelmäßigen Abständen Workshops durchgeführt.

Am 17. Juni 2019 war die Auftaktveranstaltung in Biebrich.

Alle weiteren öffentlichen Veranstaltungstermine finden Sie in unserem Veranstaltungskalender.

Landeshauptstadt Wiesbaden
Stabsstelle Bürgerbeteiligung
Projektleitung Julia Bechtluft
0611 31-5896

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