Schulentwicklungsplan 2022ff

Letzte Aktualisierung am: 09.09.2020

Der Schulentwicklungsplan soll für die Jahre 2022 bis 2026 fortgeschrieben werden. Er enthält wichtige Angaben zur Entwicklung der Schülerzahlen in Wiesbaden und welche Schulbedarfe gegenwärtig und in den kommenden Jahren bestehen. Zudem beinhaltet er, welche Schulformen an welchen Standorten fehlen und welche Maßnahmen getroffen und umgesetzt werden sollen. Nach § 145 Hessisches Schulgesetz (HSchG) sind die Schulträger zur Aufstellung von Schulentwicklungsplänen für ihr Gebiet verpflichtet.

Insgesamt werden an den Schulentwicklungsplan sechs Anforderungen gestellt. So soll der Plan:

  • die gegenwärtigen und zukünftige Schulbedarfe sowie Schulstandorte erfassen und darstellen,
  • entsprechende Maßnahmen definieren und eine Rangfolge für ebendiese festlegen,
  • in möglichst vollständiges und wohnortnahes Bildungsangebot sichern,
  • gewährleisten, dass die Personalausstattung der Schulen durch das Land möglich ist,
  • die Zweckmäßigkeit der Schulorganisation überprüfen und fortschreiben,
  • innerhalb von fünf Jahren fortgeschrieben werden – falls erforderlich.

 

Beschluss des Haupt- und Finanzausschusses Nr. 0096 vom 06.05.2020 zur Sitzungsvorlage 20-V-03-0006: Verfahren zur Aufstellung des neuen Schulentwicklungsplanes. (Endgültige Beschlussfassung auf der Grundlage des Beschlusses der Stadtverordnetenversammlung Nr. 0114  Ziffer 2c vom 26.03.2020)

Abgesehen von Kosten für Veranstaltungen, evtl. externe Beratung sowie Druck- und Gestaltungskosten entstehen keine Kosten.

Das Vorhaben betrifft rund 30.000 Schülerinnen und Schüler an allgemeinbildenden und Förderschulen sowie deren Eltern. Hinzu kommen die Lehrerinnen und Lehrer sowie für die Grundschulen die Bewohnerinnen und Bewohner der Grundschulbezirke. Also eine recht große Gruppe.

Nach der Auftaktkonferenz am 25.08.2020 werden die dort zusammengetragenen Ergebnisse gemeinsam mit der Rückmeldung der Schulen sowie der Informationen anderer Ämter und Institutionen (Staatliches Schulamt, Stadtplanungsamt, Amt für Statistik und Stadtforschung, Amt für Soziale Arbeit u.a.) in einem ersten Textentwurf zusammengefasst. Dieser wird vom Magistrat als Grundlage des Schulentwicklungsplanes beschlossen und in die weitere Diskussion mit Ortsbeiräten und der Öffentlichkeit gegeben.

Das Verfahren stellt sich wie folgt dar: Aufgrund der Ideen aus der Auftaktkonferenz, dem Input der Schulen und der eigenen Datenauswertung erstellt der Magistrat (MAG) einen ersten Entwurf des neuen Schulentwicklungsplanes. Dieser Entwurf wird im Magistrat unter Tagesordnung C nicht nur an die Ortsbeiräte weitergeleitet, sondern geht auch in eine „Offenlage“, das heißt, er wird öffentlich ausgelegt, vorgestellt und diskutiert. Im Rahmen einer Rückmeldefrist sind alle Interessierten aufgefordert, ihre Änderungs- bzw. Ergänzungsvorschläge schriftlich an den Magistrat zu geben.

Der Magistrat, Dezernat III/Bildungsplanung, sammelt alle Anregungen und macht einen Verfahrensvorschlag, ob die Anregung aufgenommen werden sollte oder ob nicht und warum nicht. Eine entsprechende Synopse wird erstellt und ein zweiter Entwurf samt aller Anmerkungen wird dem Magistrat zur Entscheidung zugeleitet.

Der Magistrat leitet diesen Entwurf einschließlich seiner eigenen Bewertung an den Ausschuss für Schule, Kultur und Städtepartnerschaften, der als entscheidendes parlamentarisches Gremium über den Schulentwicklungsplan und Aufnahme oder Ablehnung der einzelnen Anregungen entscheidet. Der fertig gestellte Plan wird an die Stadtverordnetenversammlung (STVV) zur Beschlussfassung weitergeleitet.

Das Verfahren zum Schulenwicklungsplan.

Neben der besagten Auftaktkonferenz am 25.08.2020 ist eine Versammlung vorgesehen, in der der vom Magistrat beschlossene Erstentwurf vorgestellt wird. Das Kommentierungsverfahren ist online geplant.

Dezernat III – Dezernat für Finanzen, Schule und Kultur

Christian Lahr, Bildungsplaner
Tel.: 0611 31-7586
dezernat.III@wiesbaden.de

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