Masterplan Innenstadt Wiesbaden

Letzte Aktualisierung am: 15.12.2020

Der Landeshauptstadt Wiesbaden ist es ein sehr wichtiges Anliegen, die Innenstadt als attraktives und vielfältiges Zentrum zu erhalten und weiterzuentwickeln. Strukturveränderungen wie auch geänderte Konsumgewohnheiten - beispielsweise der verstärkte Onlinehandel - aber auch die aktuellen Beschränkungen durch die Covid19-Pandemie haben deutliche Auswirkungen auf die Wiesbadener Innenstadt. Die Landeshauptstadt Wiesbaden hat daher die Gesellschaft für Markt- und Absatzforschung mbH (GMA) beauftragt, einen „Masterplan Innenstadt“ für Wiesbaden zu erarbeiten. Ziel ist es die Attraktivität der Innenstadt für Bürgerinnen und Bürger aber auch für Besucher zu steigern.

Wesentlicher Bestandteil des Prozesses ist die Einbindung der Innenstadtakteure. Hierfür wurden zu Beginn des Projektes Umfragen mit den Einzelhandels- und Gastronomiebetrieben im historischen Fünfeck durchgeführt. Die Befragungen dienten der Beurteilung der Ist-Situation sowie der Einschätzung der Zukunftsperspektiven der Unternehmen.

Bis Ende 2020 werden Experten der Stadtverwaltung, aus den Kammern sowie aus Einzelhandel und Gastronomie in fünf Workshops mit den Arbeitstiteln „Zukunft.INNENSTADT“, „Mobilität.INNENSTADT“, „Erlebnis.INNENSTADT“, „Attraktivität.INNENSTADT“ sowie „Gestaltung.INNENSTADT“ die unterschiedlichen Vorstellungen einer zukunftsfähigen City diskutieren. Dabei werden die Teilnehmer von Bürgern, Architekten, Akteuren der Immobilienwirtschaft sowie anderen innenstadt-relevanten Wirtschaftszweigen unterstützt.

Moderiert und ausgewertet werden die Workshops von der GMA, die hier als fachkompetenter und neutraler Dienstleister agiert. Am Ende des Prozesses soll es eine Auswahl umsetzungsfähiger Handlungsvorschläge für die Innenstadt geben. Auftraggeber und Projektinitiator ist das Referat für Wirtschaft und Beschäftigung im Dezernat des Bürgermeisters Dr. Oliver Franz.

Die Erarbeitung eines Masterplanes Innenstadt ist eine Initiative des Wirtschaftsdezernenten.

Akteure und Unternehmen der Innenstadt, Bürgerinnen und Bürger

Die Bürgerinnen und Bürger haben die Möglichkeit ihre Ideen im Bereich Bürgerbeteiligung zu den Themen:  Zukunft-, Mobilität-, Erlebnis-, Attraktivität- sowie Gestaltung-Innenstadt online auf diesem Portal bis Ende Februar 2021 einzubringen.

Aufgrund der Corona-Pandemie sind Präsenzveranstaltungen nicht möglich.

Aktuell werden die hier verfassten Beiträge gesammelt und vom Referat für Wirtschaft und Beschäftigung ausgewertet. Die eingereichten Vorschläge werden vom Referat an den beauftragten Dienstleister weitergereicht. Neue Ideen werden von diesem in die Maßnahmenliste eingearbeitet. Zunächst sind die städtischen Gremien zu informieren, anschließend werden die Zwischenergebnisse auf dein.wiesbaden.de veröffentlicht.

Bis Ende November 2020 5 Workshops

Im Dezember 2020 2. Sitzung der internen Lenkungsgruppe

Referat für Wirtschaft und Beschäftigung, Axel Klug

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Art der Bürgerbeteiligung
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Peter Hartl

ID: 341 10.03.2021 18:42

Ein Stadtzentrum wird lebenswert und lebendig 1) durch den Einzelhandel, und da in besonderem Maß durch inhabergeführte, individuelle, beratungsstarke Geschäfte, 2) durch die Gastronomie, und dabei insbesondere individuelle, angestammte Nicht-Filialen.
Beides ist derzeit extrem gefährdet durch den Onlinehandel und den Trend, sich beliefern zu lassen - eine Entwicklung, die durch Corona beschleunigt wird. Der Einzelhandel steckt in der Zange zwischen Großmärkten und, immer stärker, dem Onlinehandel, damit in einem ungleichen Wettbewerb. Online kennt keine Öffnungszeiten, Ladenmieten, Abgaben, gerechte Steuerlast, Abgaben, Auflagen, Corona-Beschränkungen, nicht-vorrätige Waren, Notwendigkeit, das Haus zu verlassen, uvm. Diese immense Wettbewerbsverzerrung kann nur dadurch ausgeglichen werden, indem die Vorzüge der kleinen Geschäfte noch mehr zur Geltung kommen: Beratung, Kundenbindung, Atmosphäre, Kauf ohne Zeitverlust, Lustfaktor, uvm. Da sind die BetreiberInnen durchaus noch in der Bringschuld, ebenso was den Aufbau eines erfolgreichen Online-Zweiges betrifft. Und dabei müsste die Stadt den Ladenbetreibern noch viel stärker, auch proaktiv helfen (in Städten wie Pforzheim gelingt das schon sehr gut), verbunden mit einem Liefersystem (bevorzugt mit CargoBikes), das mit Sofortbelieferung den Zeitvorteil gegenüber Onlinehandel nutzt.
Ansätze dafür gibt es auch in Wiesbaden bereits, zB mit Emilie. Aber das ist noch VIEL zu wenig bekannt. Oft wissen nicht einmal EinzelhändlerInnen davon. Geschweige denn Kunden. Da gibt es ein enormes Defizit. Die Stadt, unterstützt durch Verbände, müsste die Möglichkeit, sich von den örtlichen Geschäften bequem, schnell und preiswert beliefern zu lassen, mit dem größtmöglichen Aufwand publik machen. Und dabei insbesondere die Klientel nicht vergessen, die wohl in starkem Maße dafür zu gewinnen wäre: die älteren BürgerInnen, die die örtliche Infrastruktur kennen und schätzen, aber wenig mobil sind. Für diesen Kundenkreis genügt es nicht, Websites, auf denen man sich mühsam registrieren muss, anzubieten. Dazu braucht es professionelle Werbung, auch mit konventionellen Mitteln. Die Hemmschwelle muss abgesenkt werden. Es muss genauso bequem und umstandslos bestellt werden können wie bei Amazon. Und erst mal, durch Umfragen messbar, überhaupt den Menschen bekannt sein.
Die andere Frage ist, ob sich die Stadtgesellschaft nicht fragen sollte: Welche angestammten Geschäfte, Anbieter, Restaurants, etc gehören einfach zu Wiesbaden? Was ist für die Identität unserer Stadt wichtig, erhalten zu bleiben? Eine Art von Liste aussterbender Arten oder Denkmalschutz. Ein unabhängiges Gremium, bestückt mit kundigen VertreterInnen verschiedener Sparten könnte diese Aufstellung vornehmen. Und in der Konsequenz, wie auch immer sich das wettbewerbs- und gewerberechtlich organisieren lässt, könnte die Stadt solche vom Aussterben bedrohte Läden oder Lokale entlasten, durch Reduzierung von Abgaben + Steuern, durch Mietzuschüsse, Erbpacht, zB, Anweisung an städtische Einrichtungen, bevorzugt diese Infrastruktur zu nutzen, Aktionswochen, "Tag der offenen Geschäfte" (dabei wird die jeweilige Unternehmensgeschichte vorgestellt), uvm.
Wichtig ist, dass die bedrohten BetreiberInnen, die ja oft schon jetzt nur mit Selbstausbeutung und am Existenzminimum über die Runden kommen, spüren, dass die Stadt und natürlich auch die Bürgergesellschaft, ihre Innenstadt nicht dem Onlinehandel verloren gibt. Es handelt sich, wie oben skizziert, ja in Wirklichkeit nicht um ein freies Spiel der Marktkräfte. Und wenn diese für Wiesbaden so typischen, gewachsenen Geschäfte einmal zugemacht haben, dann ist es wie mit gefällten Bäumen: sie wachsen nicht mehr so schnell nach. Und wer nicht mehr zum Einkaufen geht, besucht auch anschließend kein Restaurant oder Café. Somit wird dann aus einer lebendigen Innen- eine öde Schlafstadt.

Alexa Steckel

Kommentar der Moderation
ID: 333 01.03.2021 13:23

Folgender Kommentar wurde per Mail eingereicht:

Sehr geehrte Damen und Herren,

wer des öfteren in der Fußgängerzone zu Fuß unterwegs ist, dem fällt auf, dass Radfahrer tun und lassen können, was sie wollen, obwohl es eindeutige zeitlich begrenzte Verbote gibt. Daran hält sich so gut wie kein Rad- oder E-Rollerfahrer.
[Inhalt durch Moderation entfernt].

Entweder es gibt Regeln, die einzuhalten sind und bei Übertretung geahndet werden - oder man kann sich die Steuergelder für die Aufstellung der Schilder einsparen. Dann braucht man auch keine Stadtpolizisten, wenn diese zusehen und nichts dagegen unternehmen - noch eine Kosteneinsparungsmöglichkeit.

Auch außerhalb der Fußgängerzone sind Rad- und E-Rollerfahrer auf den Bürgersteigen unterwegs - die Stadt belohnt ja das Fehlverhalten, indem es nicht dagegen einschreitet. Ein unmöglicher Zustand. Wenn man sich als Autofahrer so verhalten würde, würde man an einem Tag genügen Punkte einsammeln, um den Führerschein los zu werden.

[Anmerkung der Moderation: Vor der Veröffentlichung des Kommentars haben wir einen Satz aus dem Beitrag entfernt, der nicht unserer Nettiquette entspricht.]

Alexa Steckel

Kommentar der Moderation
ID: 332 01.03.2021 12:05

Folgender Kommentar wurde per Mail eingereicht:

Sehr geehrte Damen und Herren,

unter Bezug auf Ihren Aufruf "Interesse an der Innenstadt" möchte ich folgende Anmerkungen machen:

Was sich derzeit in der Landeshauptstadt abspielt ist für diese historische Stadt als Wiesbadener Bürgerin schon fast nicht mehr zu ertragen. Das größte Schauspiel derzeit ist u.a. die Moritzstraße; demnächst die zweite Wellritzstraße. Doch nun zur Innenstadt. Um einkaufswillige Bürger wieder für die Innenstadt zu interessant zu machen und die hier ansässigen Geschäfte wieder attraktiv zu machen ist nicht so schwer.
Zunächst Beseitigung des Taubenproblems, leider kann man hier keine Bilder hochladen, Parkgebühren senken auf ca. 4,00 Euro pro Tag und nicht 16,00 Euro - wie Parkhaus Dernsches Gelände Möglichkeiten Einkäufe abzustellen bzw. zu deponieren, damit die Menschen nach ihren Einkäufen in Ruhe essen gehen können Fahrradkäfige zur Verfügung stellen, damit Radfahrer ihr Fahrrad sicher aufbewahren können während ihres Einkaufs.

Alexa Steckel

Kommentar der Moderation
ID: 331 01.03.2021 11:54

Folgender Kommentar wurde per Mail eingereicht:

Sehr geehrte Damen und Herren,
leider ist der im Wiesbadener Kurier ausgewiesene Internet Zugang nicht möglich.
Daher auf diesem Weg mein Vorschlag, Anliegen und meine Bitte: Radfahren in und um Wiesbaden ist nach wie vor lebensgefährlich! Dringendes Anliegen ist:
SICHERE FAHRRADWEGE und RAD-ANSCHLIEß-MÖGLICHKEITEN in und um die Stadt!!!
Bitte berücksichtigen Sie mein Anliegen !

Moritz Maikämper

ID: 330 28.02.2021 19:18

Ich wohne seit anderthalb Jahren in Wiesbaden, im historischen Fünfeck. Ich äußere mich somit als Anwohner und Bürger, habe jedoch auch einen fachlichen Bezug, da ich wissenschaftlich zur Stadtentwicklung arbeite, allerdings nicht in Wiesbaden.

Eingangs ein Lob: Die Innenstadt ist grundsätzlich attraktiv! Was ich besonders toll finde: Es wird auch in zentralen Lagen gewohnt, das merkt man, auch abends. Daran lässt sich anknüpfen. Die Wohnfunktion der Innenstadt sollte gestärkt, in jedem Fall als wichtiges Qualitätsmerkmal gepflegt werden. Auch den Wochenmarkt, der zu meiner Überraschung bisher kaum angesprochen wurde, finde ich super.

Ein paar Anregungen und kritische Anmerkungen:

Umgang mit Konflikten durch Nutzungsmischung: Als Anwohner fällt es mir mitunter schwer, das Wohnen in der Innenstadt zu mögen: Ein wesentlicher Punkt ist nächtlicher Lärm - insbesondere nach Mitternacht - durch gewerbliche Anlieferung sowie Lüftungsanlagen von nur tagsüber genutzten Büros sowie Gastronomie. Ein zweiter Punkt ist die Geruchsbelästigung durch eine Shishabar die sich durch eine anders positionierte Entlüftung leicht vermeiden ließe. Es würde mich daher freuen, wenn eine Anlaufstelle bestünde, die berät und vermittelnd eingreift, um die verschiedenen Interessen zusammenzubringen. Einiges lässt sich im persönlichen Gespräch klären, aber nicht alles.

Hinterhöfe in den Blick nehmen: Viele Straßenblöcke aus der Gründerzeit verfügen über teils hintereinanderliegende Hinterhöfe. Die meisten sind verschlossen oder so gestaltet, dass ich mich nicht angesprochen fühle, sie zu betreten. Für eine attraktive Innenstadt scheinen mir hier Potenziale zu liegen. Eine Idee: an bestimmten Tagen, ein oder zweimal im Jahr, das Öffnen von Hinterhöfen durch Gewerbetreibende und Anwohner:innen fördern, um diese Flächen ins Bewusstsein zu rücken und so über die Jahre Ideen zu deren Belebung zu finden.

Renditeerwartungen der Eigentümer:innen: Es steht zu befürchten, dass die Corona-Pandemie auch in Wiesbaden zu Geschäftsaufgaben und Leerständen, insbesondere im Erdgeschoss führt. Daraus ergeben sich viele Chancen zur Belebung der Innenstadt, die jedoch nur genutzt werden können, wenn sich Personen, Gruppen und Unternehmen mit Nutzungsideen dort auch niederlassen können. Längst nicht jede Nutzung, die die Innenstadt belebt und attraktiv macht, kann die bisherigen Mieterwartungen erfüllen – etwa gemeinschaftlich genutzte Arbeitsplätze im/statt Homeoffice, Treffpunkte für Anwohner:innen. Hier sind dicke Bretter zu bohren und Ideen zu entwickeln, wie eine tragfähige gemeinschaftliche Finanzierung gelingen kann.

Mobilität: Wer in der Wiesbadener Innenstadt wohnt, benötigt meiner Erfahrung nach kein eigenes Auto. Alle Alltagswege kann ich gut zu Fuß bewältigen, was ich sehr schätze. Hin und wieder nutze ich das Fahrrad, habe jedoch in der Innenstadt kaum eine Orientierung, wo ich wann entlangfahren kann. Hilfreich fände ich eine Karte mit Radwegen in und durch die Innenstadt. Sie sollte unbedingt die Regeln zu verschiedenen Uhrzeiten berücksichtigen.

Jemand schlug vor, bei Einkäufen in der Innenstadt Parkgebühren zu erlassen. Im Zuge der Verkehrswende erscheint mir zweckmäßiger, Anreize für die Nutzung des ÖPNV zu bieten: Ab einem Einkaufswert von x gibt es eine kostenfreie Tageskarte für den nächsten Besuch, ggf. auch Gutscheine für die Nutzung des Leihfahrradsystems. Auch kostenfreie Lieferungen mit Lastenfahrrädern können dazu beitragen, dass mehr Menschen die Innenstadt ohne Auto besuchen können.

Von Handwerksbetrieben weiß ich um die großen Probleme, Parkplätze zu finden. Ich finde es wichtig, dass Parkplätze für solche Personen, die auf das Auto angewiesen sind, vorgehalten werden. Für alle anderen sollten Anreize geschaffen und Angebote ausgebaut werden, die Innenstadt ohne Auto besuchen zu können.

Das Radfahren an den Hauptverkehrsstraßen ist aktuell gefährlich und unattraktiv. Insbesondere an Wilhelmstraße, Rheinstraße und Schwalbacher Straße sollten kurzfristig Fahrspuren umgewidmet werden. Die Gestaltung der Rheinstraße, im ersten Abschnitt von der Ringkirche ausgehend, finde ich diesbezüglich vorbildlich. Wenn abschnittsweise zwei Fahrspuren für die Autos notwendig sind, würde ich notfalls auf Parkplätze verzichten, wobei Lösungen für Handwerksbetriebe und Anlieferung wichtig sind: kurzfristiges Halten auf dem Radweg ist keine Option!

Abschließend noch zum Verfahren: Die Hinweise zur schlechten Auffindbarkeit und Strukturierung der Website kann ich leider nur bestätigen.
Für 25.000 Euro erwarte ich kein fundiertes Innenstadtkonzept inklusive ernstgemeinter Beteiligung. Ich beteilige mich trotzdem gern, zweifele aber, wie mit den spärlichen Ergebnissen sinnvoll umgegangen werden kann. Verschärft wird dies durch ein bekanntes Phänomen: Aus den Klarnamen und Äußerungen lässt sich erkennen, dass nur wenige, eher privilegierte Perspektiven zu Wort kommen. Offensichtlich fehlen vor allem die Perspektiven von jüngeren Menschen und solchen mit verschiedenen kulturellen Hintergründen, die im Alltagsleben der Innenstadt einen wichtigen Teil ausmachen. Ich freue mich daher über eine Antwort, wie vor diesem Hintergrund - der Verstärkung einzelner Perspektiven durch Beteiligung - mit den Vorschlägen umgegangen wird.

Irritiert hat mich zudem das Zitat des Bürgermeisterreferenten, Herrn Stettler, im Artikel im Wiesbadener Kurier vom 27.02.2021, Seite 13, wonach „neue, bislang noch nicht enthaltende, Vorschläge in den Masterplan“ aufgenommen werden sollen. Ich begrüße es, dass ich als Bürger gefragt werde. Das Ziel kann es jedoch, mit Verlaub, nicht sein, dass alle Äußerungen sich gleich im Masterplan wiederfinden. Ich gehe davon aus und hoffe, dass ich das missverstanden habe und nur zum Ausdruck gebracht werden sollte, dass alle Ideen im Prozess zur Maßnahmenfindung berücksichtigt werden sollen.

Viel Erfolg für den weiteren Prozess!

Anne Wern

ID: 329 28.02.2021 18:16

Sauberkeit. Belebung der Plätze (Luisenplatz) bzw. Verschönerung (Kranzplatz). Kultur in die Stadt u.a. mit Veranstaltungen (Musik) und Ausstellungen z.B. junger lokaler Künstler. Interaktive Treffpunkte z.B. Schachbrett o.ä. auch auf den Plätzen. Kreativen Handel außerhalb der großen Filialisten fördern. Ebenso mobile Gastronomie. Geschmackvolle, abgestimmte Aussenbestuhlung.

Svetlana V.

ID: 328 28.02.2021 16:08

Zu Beginn, dass kein Interesse besteht ist nicht richtig, es ist nur unbekannt und weit mehr würden Ideen einreichen.
Ich versuche es mal in stichwortartiger Aufzählung, ob und inwieweit es dieses Vorhaben betreffen kann, ist schwer abzugrenzen. Von vielen Städten lässt sich etwas abgucken und anpassen.
Allgemein: Sachen beim Einkaufen anfassen, inspirieren lassen, sich bewegen, Eindrücke genießen und Freunde treffen.

- Zielgruppe: ALLE! Kinder, Jugendliche, Ältere Bürger, Singles, Familien, Wiesbadener und Touristen etc.
- Hauptkategorie: Sicherheit, Attraktivität, Vielfalt, gesellschaftlich-sozialer Aspekt, Kultur, Einkaufs- und Erholungsmöglichkeiten und Sauberkeit.
- ordentlicher eingegrenzter Spielplatz in der Nähe oder bewegliche Spielwiese zum Toben.
- Indoor Spielplatz mit Klettergerüst, eventuell in einer Passage unterbringen und wo man sich als Erwachsener bei einem Getränk erholen und andere treffen kann bei Schlechtwetter.
- Zumindest Spielmöglichkeiten an den grösseren Plätzen bei den Cafes/Restaurants (nicht allgemein gemeint! Es sollte auch ruhigere Orte geben, damit man es nicht falsch versteht).
- Kulturelle Ereignisse ermöglichen, z.B. Freilichttheater, Möglichkeit wie schon in anderen Kommentaren erwähnt, dass Veranstaltungen möglich sind. Einen sozusagen Kulturplatz mit naheliegenden Sonnenliegen.
- Grünanlagen als Ruheoase, mit Sitzmöglichkeiten und mehr Sitzmöglichkeiten in der Fussgängerzone und deren Seitenstrassen
- "Biergarten", größere Flächen für Aussenlokal
- wie wäre es mit einem "Cafe Wiesbaden" in der Mauritiusgalerie, da ist auch die Stadtbücherei, dann können solche Themen auch in Gruppen diskutiert werden, jeder kann freiwillig vorbeikommen, es können auch Themen-Termine vereinbart werden, es ist immer jemand auffindbar. (inspiriert vom Cafe Cicero damals in der City-Passage).
- City-Passage ist ein Dorn im Auge. wer ist denn der Eigentümer, da habe ich zu wenig Ahnung. Erlebnisetagen mit Kulinarik einbauen, für alle Generationen. Dann kann man auch Geburtstage für Jüngere veranstalten. Inlineskatingebene, kleine Bowlingbahn, Spielparadies mit Aufsichtsmöglichkeit während Eltern einkaufen etc.
- kleinere Läden stärken, um eine Vielfalt zu gewähren. Ob es in diesem Masterplan möglich ist, stellt sich auch hier die Frage?!
- Einkaufszeiten erweitern und für mehr Sicherheit sorgen, damit nicht dunkle Ecken entstehen, abendliche Kontrollen.
- Ausschreibungen für Verschönerung und können eingegrenzt werden, um die passende Gestaltung zu erhalten. Grafiti ist nicht immer Geschnörkel, es können auch schöne Kunstwerke entstehen. Lichtspiel auf Fassaden etc.
- Mehr Sitzmöglichkeiten und Cafes in der Wilhelmstrasse, da es auch die Verbindung zum Stadtpark ist.
- Shopping-Bus-Ticket und Parken mit Einkaufsentwertung. Zumindest in näherer Umgebung Parkmöglichkeiten schaffen.
- Was jedoch hier nicht reinpasst, aber ich vermisse Happy-Hour in Citylokalen wie in anderen Großstädten. Als Jugendliche haben wir uns jedes Wochenende in der Innenstadt getroffen, an der "Roten" vor der Citypassage.
- Wieder mehr Feste in der Innenstadt ermöglichen, ich weiß nicht wieso diese reduziert wurden und wieso man sich beschwert, wenn mehr Trubel herrscht.
- Stadtimmobilien erhalten, damit die Mieten nicht zu überteuert sind
- eine VHS in der City kling auch sehr gut.
- popup-store bzw. kurzfristig mietbares Objekt für Ausstellungen und Designer

Hardmuth Sonntag

ID: 326 28.02.2021 14:13

2020-02-28 Hardmuth Sonntag +Hans Vollmar Steingasse18 WI

ZUKUNFT Wir wünschen uns >eine lebendige, bunte, vielfältige und grüne Innenstadt mit Wohnen, Arbeiten, Einkaufen und Aufenthalt, sowie frei nutzbare Räumen. (weniger - / mehr +)
- parkende Autos + Platz für die Menschen
- Kettenfilialen + inhabergeführte Fachgeschäfte
- viel mehr Wohnen - weniger Büros

MOBILITÄT wir wünschen uns >den Ausbau eines kostengünstigen attraktiven ÖPNV hin +von der City >bis 2025 autofreies Historisches-Fünfeck >flexible Parkangebote für Innenstadtbewohner >angemessene Reduzierung von Fahrspuren zugunsten von Flächen für Fußgänger +Radfahrern
>Ausbau von weiteren Fußgängerzonen und verkehrsberuhigten Bereichen >optimiert reduzierter Anlieferungsverkehr

ERLBNIS >flexibel nutzbare Stadtplätze für Aufenthalt / Events >großzügige Genehmigung von Sommerterrassen für Gastronomie

ATTRAKTIVITÄT >Angebote für Menschen aller Altersgruppen

GESTALTUNG >anspruchsvolle Gestaltung +Unterhaltung von Stadträumen und deren Möblierung

Christoph Günther

ID: 324 28.02.2021 12:52

Auch ich habe nur über den Kurier von dieser Möglichkeit hier erfahren.
Wiesbaden ist die Stadt der Quellen und Brunnen. Das können wir doch durch mehr Wasserspiele und Brunnen, umgeben von mehr Grün, Spielplätzen und Bänken herausstellen. Es muss einfach Spaß machen in die Innenstadt zu kommen.
Um diese Brunnen können dann nette Cafés und Restaurants einen zusätzlichen Anreiz zum Kommen und Verweilen bieten.
Die schöne Atmosphäre vom Kurpark, Kurhaus, Wilhelmstrasse und Schlossplatz hört in der Fußgängerzone schlagartig auf. Da ist dann fast nur noch Beton.

Ulrike Koch

ID: 322 28.02.2021 11:36

Es sollte mehr inhabergeführte Geschäfte geben, was aber vermutlich nur mir vernünftigen Mietpreisen möglich ist. Ein Biergarten mit moderaten Preisen oder ein Weinprobierstand auf dem Mauritiusplatz wäre schön. Dass dies angenommen wird, weiß man aus der Vergangenheit bzw. kann man Samstags auf dem Markt erfahren. Das sehe ich auch nicht als Konkurrenz für die sonstige Gastronomie, denn es ist ein großer Unterschied, ob man quasi im Vorbeigehen etwas konsumiert oder in ein Cafe oder Restaurant geht.
Insbesondere aber sollten die Bürgerinnen und Bürger viel besser darüber informiert werden, dass es zu verschiedenen Projekten eine Beteiligungsmöglichkeit gibt!