Sozialer Zusammenhalt Biebrich-Mitte

Letzte Aktualisierung am: 25.05.2021

Das Programm „Soziale Stadt“ wird seit 2020 unter dem neuen Namen „Sozialer Zusammenhalt“ fortgeführt. Die Programmziele bestehen weiterhin darin, die Wohn- und Lebensqualität sowie die Nutzungsvielfalt in den Quartieren zu erhöhen, die Integration aller Bevölkerungsgruppen zu unterstützen und den Zusammenhalt in der Nachbarschaft zu stärken. Im neuen Programm stehen das Quartiersmanagement und die Mobilisierung von Teilhabe und ehrenamtlichem Engagement noch stärker im Vordergrund.

Im Zeitraum April 2019 bis Januar 2020 wurde das Integrierte Städtebauliche Entwicklungskonzept (kurz: ISEK) mit Unterstützung eines Stadtplanungsbüros und unter Beteiligung von Experten und Akteuren vor Ort sowie engagierten Bürgerinnen und Bürgern wie der „Initiativgruppe – Ideen für Biebrich“ erarbeitet

Ziel des ISEK ist es, die Schwächen im Gebietsbestand und im öffentlichen Raum abzubauen, die städtebauliche Vernetzung zu fördern, Umweltbenachteiligungen der Bevölkerung zu verringern und das Gebiet, basierend auf den identifizierten Potenzialen, entsprechend seiner exzellenten Lage weiterzuentwickeln und grüne Inseln für die Anwohnerschaft zu schaffen. Ziel ist auch, die bereits vorhandenen unentdeckten Schätze in Biebrich-Mitte erfahrbar zu machen und mit neuen, grünen Orten einen lebenswerten und attraktiven Stadtteil zu entwickeln.

Stadtverordneten-Beschluss Nr. 0413 vom 08. November 2018 zur Sitzungsvorlage 18-V-51-0007: Aufnahme des Gebietes Biebrich-Mitte in das Städtebauförderprogramm „Soziale Stadt“.

Sitzungsvorlage Nr. 19-V-51-004 (24.02.2019) zur Sitzungsvorlage 20-V-51-0033: Ausbau der Kinderbetreuung in Wiesbaden 48/90, Grundsatzvorlage zur Sanierung und Erweiterung der Kindertagesstätte Betty Coridass

Stadtverordneten-Beschluss Nr. 0248 vom 17. September 2020: Integriertes städtebauliches Entwicklungskonzept für das Programmgebiet Wiesbaden Biebrich-Mitte im Rahmen des Städtebauförderprogramms "Sozialer Zusammenhalt"

Die bisher bewilligten Fördermittel betragen 3.820.000 €. Davon werden 2/3 vom Bund und dem Land Hessen getragen. 1/3 wird durch den städtischen Haushalt finanziert.

Für das Jahr 2021 wurden Fördermittel für Maßnahmen mit einem Investitionsvolumen in Höhe von 4.850.000 € beantragt.

Die Fördermittel werden jährlich für Maßnahmen wie etwa den Umbau des Stadtteilzentrums (2019 -2020), den Betrieb des Quartiersmanagements oder die Sanierung der Kita Betty Coridass (ab 2021) beantragt. Viele weitere Projekte (siehe ISEK) sollen folgen!

 

Alle Menschen des Quartiers unabhängig ihres Alters, Geschlechts oder Herkunft

Stadtteilzentrum (2019 – 2020)

Die Räumlichkeiten der ehemaligen Bankfiliale in der Galatea-Anlage Ecke Bunsenstraße wurde im Laufe des Frühjahres umgebaut. Drei der vier Büros wurden bereits durch das Kinder-, Jugend- und Stadtteilzentrum besetzt. Ab September soll auch das Quartiersmanagement (QM) einziehen. Neben der Beratung durch das KiJuz, wird auch das QM in Zukunft eine wichtige Anlaufstelle sein für Fragen rund um Biebrich-Mitte und das Förderprogramm. Zusätzlich können in einem Konferenzraum Veranstaltungen, Workshops und Sitzungen stattfinden.

Quartiersmanagement (gesamte Laufzeit)

Die Einrichtung eines Quartiersmanagements in der Galatea-Anlagewurde Anfang Februar 2020 europaweit ausgeschrieben. Der Zuschlag wurde an den Träger Internationaler Bund IB Südwest vergeben. Adriana Shaw ist seit Herbst 2020 die Quartiersmanagerin und somit wichtigste Ansprechpartnerin vor Ort bei Fragen rund um das Förderprogramm.

Sanierung & Neubau Kita Betty Coridass (2021 – 2022)

Das Gebäude der Kita wird saniert und erhält einen neuen Anbau. Die Versorgungsquote der Kinderbetreuung ab 3 Jahren kann dadurch von 85% auf 90% angehoben werden. Die SEG Stadtentwicklungsgesellschaft Wiesbaden mbH ist mit der Planung beauftragt. Die Außengestaltung, der temporäre Betrieb im ehemaligen Schulgebäude der Freiherr-vom-Stein-Schule sowie die Sanierung und der Anbau der Kita, werden über das Programm „Sozialer Zusammenhalt“ gefördert.

Eine aktive Einbeziehung der Bürgerschaft erfolgte bei der Erarbeitung des Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzepts (ISEK). Zusätzlich wird der Prozess von dem Forschungsprojekt Interpart (LINK) begleitet und unterstützt. In den darauffolgenden Planungsprozessen wird der Kooperation mit öffentlichen und privaten Akteuren große Bedeutung beigemessen.

Mobilität und Verkehr:
Im Winter 2020 fand auf dein.wiesbaden.de eine Bürgerbeteiligung zum Thema Mobilität & Verkehr statt. Über den Link erfahren Sie mehr zur Beteiligung sowie zu den Ergebnissen.

Biebrich-Mitte bewegt sich

Spielplätze Biebrich-Mitte:
Die Kinderspielplätze im Stadtteil Biebrich-Mitte sollen neugestaltet werden. Für die Neugestaltung werden bis Mitte April 2021 Ideen und Vorschläge gesammelt. Weitere Informationen zur Neugestaltung sowie die Möglichkeit sich beteiligen erhalten Sie über den Link

Biebricher Spielplätze erhalten einen neuen Look

Eröffnung des Stadtteilzentrums (September, Termin wird rechtzeitig bekannt gegeben)

Fachlich:

Stadtentwicklungsgesellschaft Wiesbaden mbH
als Treuhänder der Landeshauptstadt Wiesbaden
für den Bereich Stadterneuerung

Name: Lilian Hurth
Telefon: 0611/ 77808-75
Email: stadterneuerung@seg-wiesbaden.de


vor Ort:

Quartiesmanagerin Biebrich-Mitte

Name: Adriana Shaw
Telefon: 0611 72434141
Email: Quartiersmanagement-Biebrich-Mitte@ib.de
Adresse: Straße der Republik 17-19 (Ecke Bunsenstraße), 65203 Wiesbaden


Bürgerbeteiligung:

Stabsstelle Bürgerbeteiligung

Name: Julia Bechtluft
Telefon: 0611/ 31-5896
Email: buergerbeteiligung@wiesbaden.de

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Joerg Resch

ID: 334 04.03.2021 10:05

Ich lebe mit meiner Familie im Randbereich von Biebrich. Wir alle sind im Stadtbereich ausschliesslich mit dem Fahrrad unterwegs. Biebrich Zentrum meiden wir so gut wie möglich aus drei Gründen. Erstens gibt es keine sicheren Abstellmöglichkeiten für Fahrräder. Moderne Räder sind schlichtweg zu teuer, um sie ohne stationäre Sicherungsmöglichkeit im öffentlichen Raum abzustellen, da habe ich selbst schon zu viel "Lehrgeld" bezahlt. Zweitens ist es in den mit Autos überfluteten Straßen und das fast komplette Fehlen sicherer Verkehrsflächen für Radfahrer riskant. Dieses Risiko gehen wir nicht ein. Und drittens trägt der stark übergewichtige Anteil der dem Auto gewidmeten Verkehrsflächen nicht zur Attraktivität Biebrichs als Begegnungs- und Aufenthaltsort bei, im Gegenteil. Je mehr Straßen und Parkplätze, desto mehr Autos. Das ist schade, Biebrichs Lage hätte eigentlich Potenzial.

Matthias Roth

ID: 231 30.11.2020 09:11

Im Zentrum von Biebrich befinden sich zahlreiche Wohnungen, deren Besitzer und Mieter darauf angewiesen sind, mit dem Bus oder mit der Bahn die Schule oder ihren auswärtigen Arbeitsplatz aufzusuchen. Deshalb ist es für die Entwicklung des Stadtteiles nicht zielführend, die ohnehin schon engen und zugeparkten Straßen und Gehwege durch die Schaffung von noch mehr Parkplätzen mit noch mehr Autoverkehr zu belasten. Nach dem Scheitern der Citybahn müssen deshalb Alternativen geschaffen werden, so z. B. der Ausbau der Busspur bis zum Herzogsplatz oder eine bessere Anbindung an die bestehenden Bahnhöfe Biebrich und Wiesbaden Ost. Außerdem verunstalten die vielen Autos in den engen Straßen, wie z. B. in der Stettiner Str., am Rathenauplatz, in der Straße der Republik, das Stadtbild Biebrichs.
Völlig gelungen ist, dass der auf dem Gelände der freiwilligen Feuerwehr stehende Turm, der unter Denkmalschutz steht, im Zusammenhang mit dem Neubau des Bürgersaals, erhalten bleiben soll. Gleichzeitig sollte über die Verlegung der Feuerwache aus der Mitte Biebrichs nachgedacht werden, um diesen Standort besser nutzen zu können. Weitere kostenlose Parkplätze in der Straße Am Schlosspark sind abzulehnen, da eine der schönsten Straßen Biebrichs nicht zu einem riesigen Parkplatz verkommen darf. Eine Einbahnstraßeneinführung führt nur zu längeren Fahrtwegen für die Bewohner und damit zu mehr Verkehr und Umweltbelastung. Allerdings sind auch dort Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung vorzusehen, denn schon jetzt wird oft viel zu schnell gefahren.

Wolfgang Spahn

ID: 148 22.03.2019 19:22

Im Zentrum von Biebrich befinden sich zahlreiche Wohnungen, deren Besitzer und Mieter darauf angewiesen sind, mit dem Auto ihren auswärtigen Arbeitsplatz aufzusuchen. Deshalb ist es auch aus diesem Grund für die Entwicklung des Stadtteiles nicht zielführend die ohnehin schon zu wenigen Parkplätze in Nähe der Wohnungen noch weiter zu reduzieren, wie z. Bsp. durch die Citybahn oder extensiven Ausbau der Busspuren. Außerdem verunstaltet eine Citybahn, die durch die engen Straßen wie z Bsp. die Stettiner Str., Rathenauplatz, Straße der Republik führt, das Stadtbild Biebrichs. Völlig unverständlich ist mir in diesem Zusammenhang, dass der auf dem Gelände der freiwilligen Feuerwehr stehende Turm dagegen unter Denkmalschutz gestellt werden soll. Ein geplantes Parkhaus daneben sowie eine Einbahnstraßeneinführung in der Straße am Schlosspark ist zu begrüßen, Allerdings sind auch dort Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung vorzusehen, denn schon jetzt wird oft viel zu schnell gefahren.

W. Spahn