Sportpark Rheinhöhe – Ersatzneubau Freizeitbad & Eissportfläche

Letzte Aktualisierung am: 09.03.2020

Das Vorhaben

Die Untersuchungen des Eigenbetriebs mattiaqua im Zuge des Bäderkonzeptes haben gezeigt, dass das Freizeitbad Mainzer Straße einerseits nicht mehr sanierungsfähig ist, andererseits aber zur Deckung des Bedarfs an Wasserflächen und -angeboten in Wiesbaden zwingend erforderlich ist.

Die Henkell-Kunsteisbahn wird seit 2015 mit einer provisorischen Eisanlage betrieben. Ein gemeinsamer Neubau mit einem neuen Freizeitbad soll Synergieeffekte erbringen. Im Auftrag des Bäderbetriebs mattiaqua führte die SEG Stadtentwicklungsgesellschaft Wiesbaden GmbH 2017 eine Machbarkeitsuntersuchung für einen Neubau des Freizeitbades in Kombination mit dem Neubau der Kunsteisbahn durch. Im Ergebnis wurde festgestellt, dass beide Einrichtungen im „Sportpark Rheinhöhe“ am Konrad-Adenauer-Ring realisiert werden können.

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Teilprojekte

Sportpark Rheinhöhe - Machbarkeitsstudie Ersatzflächen Sportamt

Bebauungsplan mit Flächennutzungsplanänderung "Sportpark Rheinhöhe"


Bisherige Stationen

Sommer 2016: Untersuchung des Freizeitbads Mainzer Straße
Eine Untersuchung ergab, dass das Freizeitbad Mainzer Straße nicht mehr sanierungsfähig ist.

Mai 2017: Erste Informationsveranstaltung
In einer ersten öffentlichen Informationsveranstaltung werden mögliche Standorte vorgestellt.

September 2017: Zweite Informationsveranstaltung
Auf einer zweiten Informationsveranstaltung werden die Ergebnisse der Machbarkeitsstudie vorgestellt und aufgezeigt, inwieweit die Anregungen der Öffentlichkeit berücksichtigt wurden. Ziel der Machbarkeitsstudie war es, im ersten Schritt einen neuen Standort für beide Einrichtungen zu finden. Die Untersuchung von 11 Standorten im gesamten Stadtgebiet hat ergeben, dass nach Bewertung aller Vor- und Nachteile die Unterbringung des Neubaus im Rahmen der engen zeitlichen Vorgaben im „Sportpark Rheinhöhe“ am Konrad-Adenauer-Ring am besten möglich ist. Im zweiten Schritt wurden die Unterbringung der Baumassen auf den Flächen am Konrad-Adenauer-Ring und die Wirtschaftlichkeit untersucht.

Dezember 2017: Stadtverordnetenbeschluss zum Neubau von Schwimmbad und Eisbahn
Die Stadtverordnetenversammung beschließt den Neubau von Schwimmbad und Eisbahn und beauftragt die SEG, sich um die Umsetzung des Projektes zu kümmern. Weiterhin wurde beschlossen, dass als Folge des Neubaus eines Sport- und Freizeitbades mit Eissporthalle am Konrad-Adenauer-Ring Ersatzlösungen für den Betriebshof des Sportamtes, den Sportplatz Erlenweg, die Rollschuhbahn und die Beach-Volleyballanlage zu finden sind (siehe Steckbrief „Sportpark Rheinhöhe – Machbarkeitsstudie Ersatzflächen Sportamt“).

Mai 2018: Gründung des Arbeitskreises Sportpark Rheinhöhe
Der Arbeitskreis Sportpark Rheinhöhe wird gegründet, um die Planung von Schwimmbad und Eissporthalle zu begleiten und das Wissen der Vereine einzubringen.

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August 2018: Beginn des Vergabeverfahrens
Beginn des Vergabeverfahrens für die Auswahl des Planungsteams.

Mai 2019: Das Planungsbüro
Nach einem Vergabeverfahren bekommt die Arbeitsgemeinschaft asp Architekten GmbH/Planungsbüro Deyle GmbH den Zuschlag.

Juni 2019: Dritte Informationsveranstaltung
Auf einer dritten Informationsveranstaltung stellt sich das beauftragte Planungsbüro mit seinem Planungskonzept vor. Das Team ging aus einer europaweiten Ausschreibung zur Beauftragung der Generalplanungsleistung hervor. Auf der Basis des im Rahmen des Vergabeverfahrens erarbeiteten Konzepts erfolgt die Erarbeitung der Vorentwurfs- und Entwurfsplanung.

Dezember 2019: Informationsveranstaltung zum Bebauungsplan
Frühzeitige Informationsveranstaltung zum Bebauungsplan.

 

Beschluss Nr. 0533 der Stadtverordnetenversammlung vom 21. Dezember 2017

Beschluss Nr. 0463 und Nr. 0464 Beschluss  der Stadtverordnetenversammlung vom 8. November 2018

Der zunächst ermittelte, grobe Kostenrahmen beläuft sich auf ca. 63 Mio. Euro netto.

Alle Nutzergruppen des Freizeitbades und der Kunsteisbahn, Schulen und Sportvereine, die die Plätze im „Sportpark Rheinhöhe“ nutzen, Nachbarschaft, interessierte Bürgerinnen und Bürger.

August 2020
Bis zum Sommer 2020 soll das Entwurfskonzept fertiggestellt werden.

Dezember 2020
Geplante Beschlussfassung der Stadtverordneten zur Ausführung des Projekts.

Erste Informationsveranstaltung
Die Bürgerbeteiligung hat mit einer öffentlichen Informationsveranstaltung zur Standortsuche am 12. Mai 2017 begonnen. Die ersten Ergebnisse der Standortsuche wurden den rund 250 Anwohnern, Vereinsvertretern und Interessierten aus Politik und Verwaltung vorgestellt.
Die von den Vereinen eingereichten Anforderungen an die neuen Einrichtungen wurden präsentiert und diskutiert. Die Bürgerinnen und Bürger hatten die Möglichkeit aktiv Vorschläge einzubringen. Diese wurden im Laufe des weiteren Beteiligungsprozesses geprüft. 

Zweite Informationsveranstaltung
Eine zweite öffentliche Informationsveranstaltung fand am 23. September 2017 statt. Hier wurden die Ergebnisse der Machbarkeitsstudie vorgestellt. Erläutert wurde wie das Raumprogramm für Schwimmbad und Eisbahn auf dem Grundstück am Konrad-Adenauer-Ring untergebracht werden kann. Außerdem wurden die im Rahmen der 1. Informationsveranstaltung gesammelten Anregungen der Vereine und der Bürgerschaft vorgestellt und zu diesen Stellung genommen. Die Interessierten hatten Gelegenheit die Ergebnisse mit den beteiligten Akteuren von SEG, mattiaqua und Sportamt zu diskutieren, Fragen zu stellen und weitere Anregungen zu geben.
Ein Arbeitskreis aus den Nutzern, Vertretern der Politik und der Verwaltung wurde eingerichtet, um die eigentliche Planungsphase zu begleiten.

Dritte Informationsveranstaltung
In der dritten Informationsveranstaltung am 22. Juni 2019 wurde der Öffentlichkeit das von der SEG mit der Planung beauftragte Büro sowie das erste Planungskonzept für den Neubau vorgestellt.

Beteiligung im Rahmen des Bebauungsplans
Weitere Beteiligung wird es im förmlichen Verfahren bei der Aufstellung des Bebauungsplans für den Sportpark Rheinhöhe geben.

Fachlich:
Eigenbetrieb mattiaqua
Thomas Baum
0611 31-8061
mattiaqua@wiesbaden.de
SEG Stadtentwicklungsgesellschaft
Sylvia Weiand
0611 77808-66
Sylvia.Weiand@seg-wiesbaden.de
Bürgerbeteiligung:
Stabsstelle Wiesbadener Identität. Engagement. Bürgerbeteiligung.
0611 31-4579
buergerbeteiligung@wiesbaden.de

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Christoph Kremers

ID: 214 24.08.2020 11:59

Im Sommer 2016 wurde festgestellt, dass das Freizeitbad Mainzer Straße nicht mehr sanierungsfähig ist. Der Zustand dort ist tatsächlich nicht besser geworden. Im Gegenteil, Teile des Bades sind quasi nicht mehr funktionsfähig, bsp. die Duschen.

Das Vorhaben Sportpark Rheinhöhe scheint in meiner subjektiven Wahrnehmung nicht unbedingt von hoher Geschwindigkeit gekennzeichnet zu sein -- es sind seit der Feststellung 4 Jahre (!) in Worten: VIER Jahre vergangen.
Der aktuelle Status des Vorhabens würde mich interessieren, insbesondere wann man dort verbindlich erste Besucher empfangen möchte.
Die Winter-Saison ist für Sportler und Familien mit dem aktuellen Zustand im aktuellen (auch unbestimmten) Ausblick eher unerträglich. Schwimmbäder gehören insbesondere am WE zu den ausgesuchten, meist finanzierbaren Aktivitätsoptionen für Menschen mit Kindern.

Konstruktiver Lösungsvorschlag (da ich davon ausgehe, dass der Scope und Prozess sich eher nachteilig auf eine baldige Fertigstellung und Nutzung auswirken dürfte, d.h. noch ein paar Jahre ins Land ziehen dürften): eine Tragluft-Halle für das Kallebad analog zu Projekten in Darmstadt oder Berlin. Ist vergleichsweise kostengünstig und schnell umgesetzt. Ob alle Vorraussetzungen gegeben sind und wie das im Detail dann funktioniert kann ein Experte sicherlich schnell prüfen und beurteilen.

Julia Schauermann

Kommentar der Moderation
ID: 215 26.08.2020 10:33

Lieber Herr Kremers, vielen Dank für Ihren Kommentar, zu dem ich Ihnen folgende Rückmeldung der zuständigen Projektleitung geben kann:

Vielen Dank für Ihre Nachfrage, die wir Ihnen sehr gerne beantworten. Im November 2016 wurde im Rahmen des gesamtstädtischen Bäderkonzeptes von der Stadtverordnetenversammlung zur Kenntnis genommen, dass das Freizeitbad in der Mainzer Straße unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten nicht mehr sanierungsfähig ist. Zeitgleich wurde der Bäderbetrieb mattiaqua in Verbindung mit der Stadtentwicklungsgesellschaft beauftragt, eine Standort- und Machbarkeitsanalyse für einen neuen Standort in Synergie mit einer Eishalle durchzuführen.

Die Ergebnisse hieraus wurden der Stadtverordnetenversammlung im Dezember 2017 zur Kenntnis gegeben. Auf Basis dessen wurden mattiaqua und die Stadtentwicklungsgesellschaft beauftragt, die Planung für den Neubau incl. aller notwendigen Gutachten zu veranlassen. Parallel dazu wurde das Stadtplanungsamt beauftragt, das notwendige Bebauungsplanverfahren einzuleiten. Als öffentlicher Auftraggeber sind wir an die gesetzlichen Vergaberegularien gebunden. Deshalb wurde die Planungsleistung ausgeschrieben und in einem 2-stufigen Auswahlverfahren ein Planungsbüro beauftragt, das unmittelbar nach Beauftragung mit der Vorentwurfsplanung begonnen hat. Im Vorfeld der Planerauswahl wurden im Zuge der Bürgerbeteiligung gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern, Vereinen, städtischen Ämtern und politischen Vertretern die Rahmenbedingungen diskutiert und festgelegt.

Derzeit steht das Projekt kurz vor Abschluss der Vorentwurfsplanung und startet im Herbst in die Entwurfsplanung. Die Ergebnisse hieraus sind dann der Stadtverordnetenversammlung vorzulegen, die auf Basis der Planung entscheiden muss, ob der Sportpark Rheinhöhe entsprechend der Planung gebaut werden soll. Sofern das Projekt planmäßig weiter läuft und nicht durch unvorhersehbare Unwägbarkeiten verzögert oder gestoppt wird, könnte der Baubeginn im Jahr 2023 erfolgen.

Auch wir haben uns mit der Thematik „Traglufthalle“ eingehend beschäftigt. Ja, zunächst erscheint die Anschaffung einer Traglufthalle, als kostengünstige Lösung im Vergleich zu einem Neubau. Mehrere Faktoren dürfen dabei jedoch nicht außer Acht gelassen werden:

1. Eine Traglufthalle könnte das Freizeitbad Mainzer Straße niemals ersetzen. Klassischerweise wird die Traglufthalle im Frühjahr abgebaut und im Herbst wieder errichtet. Was passiert mit Vereinen und Schulen, die bisher das Freizeitbad nutzten, während der Sommersaison? Es bestünde lediglich die Möglichkeit bei jeder Witterung, die Freibäder zu nutzen. Ein Ausweichen auf die übrigen beiden Hallenbäder ist aus Kapazitätsgründen nicht möglich.

2. Im Freibad Kallebad (wie in den übrigen Freibädern auch) gibt es weder beheizte Sanitär- und Umkleideräume noch sind diese baulich fest umschlossen. Es müssten erhebliche Investitionen getätigt werden um entsprechende Umbauten vorzunehmen.

3. Es existieren auch keine baulich umschlossenen Zuwege von den Umkleiden und Sanitäranlagen zu einer Traglufthalle. Auch diese müssten zunächst geschaffen werden.

4. Alle technischen Anlagen zur Wasseraufbereitung befinden sich in ungeheizten Räumen. Die notwendige Frostsicherheit müsste erst sichergestellt werden.

5. Eine Traglufthalle ist letztlich aus energetischen Gründen abzulehnen. Sie weist nahezu keinen Isolationswert auf und muss ununterbrochen beheizt werden. Selbst dann erreicht sie keine mit einem Hallenbad vergleichbaren Temperaturwerte.

Wir wissen, dass das Freizeitbad in der Mainzer Straße längst seinen Zenit überschritten hat. Dennoch ist unser Ziel, dass wir den Betrieb dort bis zur Eröffnung des Sportparks Rheinhöhe aufrecht erhalten.

Ich hoffe, dass wir mit unseren Ausführungen zur Ihrer Information beitragen konnten.

Eugen Schimpf

ID: 180 27.10.2019 15:59

Wird auch an eine gute ÖPNV-Anbindung gedacht? Zur Zeit ist der geplante Standort mit dem Bus kaum erreichbar, da meines Wissens nur die Linie 37 zeitweise dort entlangfährt. Es müsste eine Querverbindung (vielleicht von Biebrich aus?) den Ring entlang zur Dotzheimer Straße geschaffen werden, mit einer Linie, die nicht bloß einmal pro Stunde fährt...

Juliane Rösler

Kommentar der Moderation
ID: 182 28.10.2019 18:02

Vielen Dank für Ihren Kommentar, zu dem ich Ihnen folgende Rückmeldung der zuständigen Projektleitung geben kann:
Die Verbesserung der Erreichbarkeit des Sportparks Rheinhöhe mit dem Bus ist Bestandteil des weiteren Planungsverfahrens. Die vorgesehene Trasse der derzeit in Planung befindlichen City-Bahn verläuft im Bereich der Biebricher Allee und würde zukünftig mit der projektierten Haltestelle "Sportpark Rheinhöhe" die ÖPNV-Anbindung deutlich verbessern.

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Edwin Roth

ID: 179 20.10.2019 12:29

für einen gleichwertigen Ersatz zum eswe-Bad ist eine 50m Schwimmhalle unnbedingt notwendig.
Es gibt schon reichlich Familien-, Spaß- und Freizeitbäder. Ein Sportbad braucht eine 50m-Bahn.

Juliane Rösler

Kommentar der Moderation
ID: 183 30.10.2019 13:51

Vielen Dank für Ihren Kommentar, zu dem ich Ihnen folgende Rückmeldung der zuständigen Projektleitung geben kann:
Ein 50m-Becken ist Bestandteil der Planungen für den Neubau des Freizeitbades am Konrad-Adenauer-Ring.

Edwin Roth

ID: 178 20.10.2019 12:27

Warum eine Textilsauna??
Es gibt doch gute - hygienische Gründe - für eine textilfreie Sauna. Wie lauten die Argumente für eine Textilsauna?

Juliane Rösler

Kommentar der Moderation
ID: 184 30.10.2019 13:53

Vielen Dank für Ihren Kommentar, zu dem ich Ihnen folgende Rückmeldung der zuständigen Projektleitung geben kann:
Zunächst einmal möchten wir gerne noch einmal die Begrifflichkeiten erklären: Eine Textilsauna unterscheidet sich baulich nicht von einer textilfreien Sauna. Der Unterschied liegt in der Nutzung. Während in der textilfreien Sauna nackt sauniert wird, behält der Besucher in der Textilsauna seine Badekleidung (Badeanzug, Badehose etc.) an. Eine unterschiedliche Nutzung an unterschiedlichen Tagen oder Zeiten ist durchaus möglich. Hygienische Gründe gibt es weder für oder gegen eine der beiden Varianten.
Die Argumente für eine Textilsauna sind vielfältig, liegen jedoch hauptsächlich in dem Umstand begründet, dass es eine Vielzahl von Menschen gibt, die sich nicht nackt vor anderen präsentieren aber dennoch in den Genuss eines Saunabesuches kommen möchten. Dies kann im Alter, der Erziehung, der Herkunft oder dem Geschlecht begründet sein. Als textilfrei saunierende Zentraleuropäer stellen wir weltweit betrachtet, eher eine Ausnahmerolle dar. Im Heimatland der Sauna, Finnland, wird in der Öffentlichkeit beispielsweise, ausschließlich mit Badekleidung sauniert.
Für den Sportpark Rheinhöhe ist eine Sauna geplant, die beide Nutzungen möglich macht. Welche Nutzungsart letztendlich in welchem Umfang umgesetzt wird muss ggfls. im laufenden Betrieb ausgetestet werden.

Joachim von Renthe-Fink

ID: 173 31.08.2019 22:40

Im ESWE Bad gibt es einen Sprungturm bis 7,50m
Hat das neue Bad auch einen Sprungturm.
Es gibt ja das Freibad an der Dotzheimer Straße mit einen 10m Sprungturm. Wenn dieser vom Puplikum angenommen wird. Ist es doch sinnvoll einen Sprungturm in die Halle zu bauen. Das nächste Hallen Schwimmbad mit 10m Turm ist in Köln.
Bedenkt man für Kinder daß ein 10m Sprungturm,
einen Mitzieheffekt hat, Kinder werden neidisch wenn Personen vom 10m Turm springen.
Es ist für Kinder ein Grund schwimmen zu lernen.
Wenn ich Interessante Wasser Attraktionen anbiete, die schwimmen erfordern, lernen mehr Kinder schwimmen. Ein Sprungturm ist auch Interessant für Sportvereine.

Juliane Rösler

Kommentar der Moderation
ID: 185 30.10.2019 13:54

Vielen Dank für Ihren Kommentar, zu dem ich Ihnen folgende Rückmeldung der zuständigen Projektleitung geben kann:
Für das neue Freizeitbad mit Eissporthalle am Sportpark Rheinhöhe ist eine Sprunganlage mit einem 1- und 3-Meter-Turm im Bereich des 50-Meter-Beckens geplant. Für einen höheren Turm müsste die Raumhöhe des Sportbades entsprechend höher ausgeführt werden, was einen nicht vertretbaren Energieverbrauch und somit Energiekosten nach sich ziehen würde. Neben der Sprunganlage im Sportbereich werden im Freizeitbereich des Bades attraktive Wasserattraktionen geplant, die Kinder mit dem Element Wasser vertraut machen und zum Schwimmen lernen animieren.

Viktoria Günter

ID: 158 19.06.2019 12:18

Darf ich fragen, ob es auch Pläne gibt, was mit dem Gelände der Henkell-Kunsteisbahn passiert nach dem die Pläne zum neuen Sportplatz realisiert sind?

Juliane Rösler

Kommentar der Moderation
ID: 160 01.07.2019 10:57

Vielen Dank für Ihre Frage. Hier die Rückmeldung der SEG:
Die zukünftige Altfläche der Kunsteisbahn in der Hollerbornstraße sowie die des Freizeitbades in der Mainzer Straße sollen zur Refinanzierung des Neubaus am Konrad-Adenauer-Ring herangezogen werden. Derzeit werden im Rahmen von Machbarkeitsstudien mögliche Nachnutzungen untersucht.

Philippe Jaeck

ID: 155 16.06.2019 11:15

So langsam sickert endlich die Erkenntnis durch, dass mit dem Klimawandel nicht zu spaßen ist.
Daher bitte ich, den Sportpark auf maximale Resourceneffizienz zu trimmen: Passivhausstandard, Wärmerückgewinnungen, Solaranlagen und Grün auf Dächern und Fassaden, eher Holz statt Beton und Plastik verbauen, etc.
Das rmcc zeigt, das da einiges geht.

Juliane Rösler

Kommentar der Moderation
ID: 157 18.06.2019 11:21

Vielen Dank für Ihre Anmerkung. Hier die Rückmeldung von mattiaqua und der SEG:
Die Anforderungen an das Energiekonzept für den Neubau des Freizeitbades mit möglichen Maßnahmen zur Energieeinsparung wurden von Beginn der Planungen an betrachtet. Aufgrund der vielfältigen Wärmeströme der späteren Nutzungen Bad, Sauna und Eissporthalle ist die Erarbeitung eines Gesamtenergiekonzeptes sowohl aus energetischer als auch aus wirtschaftlicher Sicht von großer Bedeutung. In der weiteren Planung wird insbesondere untersucht, inwiefern energetische Synergien aus der Doppelnutzung von Bad und Eissport auf einem Grundstück möglich sind. Weitere Vorgaben z. B. hinsichtlich ökologischer und klimatischer Aspekte wurden bereits in die ersten Konzepte, die im Rahmen der Bürgerinformation am 22. Juni 2019 vorgestellt werden, eingearbeitet.

Ralf Schaab

ID: 49 25.10.2017 20:50

Und bitte lange Öffnungszeiten und jeden Tag geöffnet und nicht wie das ESWE-Bad.... Von mir aus nur 25 m Becken... das reicht normalerweise auch für die allermeisten Vereine.... und falls eine 50mBahn gebaut werden sollte, bitte keine Wendebrücke.... Siehe die teure nicht funktionierende Wendebrücke im Rebstockbad... die ging vor 30 Jahren das letzte Mal... Aktuell gehen wir immer nach Mainz weil das Taubertsbergbad abends länger auf hat und ein separates Springerbecken hat (sehr zu empfehlen!!!). Viel Erfolg bei der geschickten Umsetzung!!! Ralf Schaab, Schwimmer!

Michael Koch

ID: 37 02.10.2017 15:45

Ich war in letzter Zeit wieder im Hallenbad Mainzer Straße. Der Zustand dort ist mittlerweile bedenklich. Seit Monaten funktionieren kaum noch Duschen und auch ansonsten ist es recht schmuddelig. Die Zeit bis zu einem Neubau ist zu lange um nichts mehr zu tun.

Aber als Ergänzung zu Hr. Barth: Es wäre wichtig hier ein "bezahlbares" Bad zu betreiben. Nicht ein Spaß- oder Erlebnisbad mit 25€ oder höherem Eintritt, sondern eines für Familien bzw. wo man einfach auch nur schwimmen kann. Viele Kinder können das heute kaum noch, auch weil es genau diese Bäder kaum noch gibt bzw. sich kaum welche die Preise leisten können. Das sollte bedacht werden.

Juliane Rösler

Kommentar der Moderation
ID: 39 05.10.2017 09:48

Vielen Dank für Ihre Anmerkung. Nach Rücksprache mit mattiaqua kann ich Ihnen folgende Rückmeldung geben:
Der Zustand des Freizeitbades Mainzer Straße ist mattiaqua bekannt und ursächlich dafür verantwortlich, dass in Wiesbaden über einen Ersatzneubau diskutiert wird. Bis ein Ersatzneubau zur Verfügung steht, wird mattiaqua selbstverständlich alles Mögliche tun, um den Betrieb des Bades aufrecht zu erhalten.
Desweiteren ist nicht geplant ein Spaß- und Erlebnisbad zu errichten. Die Aspekte Sport, Freizeit und Familie stehen im Vordergrund.

Michael Barth

ID: 34 24.09.2017 12:00

Sehr geehrte Damen und Herren,
ich beziehe mich auf das 2. Bürgerbeteiligungsverfahren am 23.9.17.

1. Die Anbindung der neuen Sporteinrichtungen an das vorhandene Fahrradnetz der Stadt finde ich sehr begrüßenswert. Ich bitte dabei auch das Gymnasium am Mosbacher Berg mit einzubeziehen. Wir haben sehr viele Schüler, die mit dem Fahrrad zu uns an die Schule fahren. Die Schule ist jedoch nicht an das Fahrradnetz der Stadt Wiesbaden angeschlossen.

2. Die Fachschaft Sport des Gymnasiums am Mosbacher Berg hält es für zunehmend wichtig so viel Sport wie möglich im Freien abzuhalten. Zurzeit haben wir optimale Bedingungen, da die Klasse von den Umkleiden an der Sporthalle am 2. Ring gefahrlos über Wege, die nicht an der Straße liegen, auf den Sportplatz Steinbergerstraße laufen können. Bitte „verbauen“ Sie nicht diese Möglichkeit.

3. Die zentrale Bushaltestelle für unsere Schüler ist die Haltestelle „Gymnasium am Mosbacher Berg“ auf der Südseite des Konrad-Adenauer-Rings. Wir sind in dieser Angelegenheit sehr sensibilisiert, da vor einiger Zeit ein Schüler von uns überfahren wurde. Ein Verlegen der Bushaltestelle auf die Nordseite des Rings wäre für uns nicht akzeptabel, da der Bürgersteig nicht genug Platz für die Schüler bietet.
Der Bereich vor der Rollschubahn wird von uns immer wieder für Sammelpunkte bei Klassenfahrten und als Treffpunkt für die Verkehrsschule genutzt.
Ich bitte Sie bei der weiteren Planung die Schule mit einzubeziehen.

4. Auf unserem Schulgelände und in unserer Aula finden immer mal wieder Veranstaltungen von der Schule, aber auch – wie gestern gesehen – von externen Gruppen statt. Unsere Schule wird sehr oft gebucht, da wir eine der wenigen Schulen in Wiesbaden sind, die über sehr gute Parkmöglichkeiten verfügen. Ich bitte diese im Parkkonzept zu berücksichtigen.

5. Bei immer knapper werdenden Hallenzeiten für die Nutzung von Sportunterricht würde eine Mitbenutzungsmöglichkeit der Eisbahn und der Schwimmhalle für den regulären Sportunterricht zu einer Entspannung der Hallennutzung führen. Ich bitte darum Nutzungszeiten für das Schwimmbad und die Eisbahn vorzusehen.

Juliane Rösler

Kommentar der Moderation
ID: 35 25.09.2017 15:17

Vielen Dank für Ihre konstruktiven Anregungen! Wir leiten diese an die SEG und an mattiaqua weiter!