Masterplan lebenswertes Schierstein - behutsame Nachverdichtung und weniger Verkehr

02.11.2018 | 22:35

Unter Beteiligung der Schiersteiner Bürgerinnen und Bürger sollte schnellstmöglich ein „Masterplan Schierstein“ aufgestellt werden, der den jetzigen Status Quo vor allem des alten Ortskerns unterhalb der Bahnlinie sorgfältig aufnimmt und vorausschauend Antworten auf die vielfältigen geplanten Veränderungen gibt.
Was bedeutet die Verdichtung

- mit noch mehr Büros,
- zusätzlichen gastronomischen Angeboten am Hafen,
- einem Schulcampus für bis zu 1.000 Schüler,
- einer Dreifeldersporthalle mit Tribüne für 200 Zuschauer und
- die Umnutzung/Bebauung des bisher vollkommen unberücksichtigten Areals der Hafenschule von mehr als 6.000 qm

für den Verkehr und die Lebensqualität in Schierstein? Wie möchten die Schiersteinerinnen und Schiersteiner ihren Ortsteil zukunftsfähig gestalten und wie können sie ihn dabei lebens- und liebenswert erhalten?

Das Problem:
Das sogenannte Schiersteiner Tiefgebiet (Alt-Schierstein) stößt flächenmäßig an seine Grenzen. Es wird im Norden durch die Bahnlinie und im Süden durch das Hafenbecken begrenzt. Im Osten wird die geplante zusätzliche Bürobebauung das Gebiet abriegeln und weitere Gastronomieangebote am Hafen werden für zusätzlichen Tourismus sorgen. Im Westen soll eine Dreifeldersporthalle (mit einer Tribüne für 200 Zuschauer), die – anders als die jetzigen Sporthallen – für Publikumsverkehr und weitreichenderen Spielbetrieb geeignet ist, sowie die noch ungewisse Neubebauung des Hafenschulgeländes für zusätzlichen Park- und Parksuchverkehr sorgen. Neue Stellflächen in nennenswertem Maß sind andererseits vor allem im Westen nicht möglich. Die Folge ist zunehmender Parkdruck durch zunehmende Bebauung sowie zunehmender Parksuch- und Durchgangsverkehr. Die Klagen über zu geringe Stellflächen für Anwohner und starken Verkehr mit all seinen negativen Folgen sind bereits jetzt enorm.

Jede zusätzliche Bebauung sorgt für zusätzlichen Verkehr. Egal, ob es sich dabei um Sporthallen, Büros oder Wohnungen handelt. Die Auswirkungen der neuen Bürobebauung, des Großprojekts Schulcampus und (Veranstaltungs-)Dreifeldersporthalle sowie einer Umnutzung des Hafenschulgeländes müssen daher geprüft werden und gute übergreifende Lösungen dazu in die Planungen einfließen. Für Schierstein muss die Frage geklärt werden, wie und ob diese Projekte (verkehrlich) verträglich umgesetzt werden können ohne den kompletten Verkehrskollaps zu provozieren.

Bürgerbeteiligung in Prüfung

Frage 1: Für welche Art von Vorhaben gilt Ihr Vorschlag für Bürgerbeteiligung? (Pflichtfeld)

Bürgerbeteiligung für ein neues Vorhaben (weiter mit Frage 3 und 4)

Frage 2: Mein Vorschlag bezieht sich auf folgendes bestehendes Vorhaben in der Vorhabenliste:

-

Frage 3: Welche Kriterien erfüllt das neue Vorhaben, für welches Sie eine Bürgerbeteiligung anregen möchten?

1. Entwicklungskonzept, Aktionsplan oder ähnliches für die Gesamtstadt, einen Stadtteil oder ein Quartier, 3. Hohe Anzahl an betroffenen Personen, 5. Vermutetes hohes Interesse der Bürgerinnen und Bürger der gesamten Stadt, eines Stadtteils oder der Nutzerinnen und Nutzer einer Einrichtung

Frage 4: Warum ist dieses neue Projekt aus Ihrer Sicht noch wichtig für Wiesbaden, Ihren Stadtteil bzw. die Zielgruppe?

Weil tiefgreifende Veränderungen für das Ortsbild von Schierstein geplant sind und im Zusammenhang mit einem Teil der geplanten Veränderungen (Errichtung Schulcampus) bereits eine Petition durchgeführt wurde, an der sich fast 3.000 Wiesbadener und davon fast 1.400 Schiersteiner beteiligt haben. Das Interesse der Wiesbadener und besonders der Schiersteiner Bürger ist also erkennbar groß.

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