Stadtentwicklungsprojekt Ostfeld/Kalkofen

 

News     Projekt     Mitgestalten     Downloads     Kontakt


Willkommen auf der Homepage zum Stadtentwicklungsprojekt Ostfeld. Auf den nachfolgenden Seiten erhalten Sie eine Vielzahl an Projektinformationen und Möglichkeiten sich an dem Planungsprozess zu beteiligen – sei es bei einer der Veranstaltungen oder bei unserem Online-Dialog.
Wenn Sie regelmäßig Projektinformationen erhalten möchten, melden Sie sich einfach zu unserem Newsletter an. 
Der Online-Dialog ging in die zweite Phase. Bis zum 13. Juli 2018 konnten Hinweise an die Planer abgeben werden. 

Filmvorführung zum Ostfeld 

Das Caligari zeigt im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Impulse für das Ostfeld" am Mittwoch, 22. August, um 17.30 Uhr den Film „Göttliche Lage“ des Regieduos Ulrike Franke und Michael Loeken.
Zur Veranstaltung

BürgerWerkstatt am
16. Juni 2018

Am 16.06.18 fand die große BürgerWerkstatt statt, bei welcher die dann vorliegenden Planungsszenarien / - varianten vorgestellt und diskutiert wurden.


Zur Veranstaltung

Anmeldung zum Newsletter

Immer auf dem Laufenden bleiben und keine Neuigkeiten zum Ostfeld verpassen.
Nichts verpassen!





Zum Newsletter

 

 

Sie möchten uns hierzu etwas mitteilen? (34)

Registrieren Sie sich, um hier Ihre Frage, Anregung oder Meinung mitzuteilen!

juergen miss

17.06.2018 13:13

DAZU KLARE ERNSTE WORTE !
Mainz der 14.6.2018
Guten Tag !
Da ich aus diversen Gründen werde ich an dem vorgesetzten ungünstigen Termin NICHT per-sönlich erscheinen.
Als FÜRSPRECHER der Natur darf ich aber einiges mitteilen !
Die Natur ist unwiderbringlich und wurde schon extremst zerstört, sie schreit halt nicht, ( sie ist SENSIBEL und WUNDER ! schön ) das machen wir jetzt !
Immer und immer wieder und nachhaltig, stärker werdend weil wir schon einiges mehr verstanden haben.
Es gibt in dem von Ihnen in zunächst Augenschein genommen Gebiet
Hier leben, GOTT SEI DANK ! . noch sehr seltene Tiere und Pflanzen .. extrem bedroht,und ABSOLUT !!! schützenwert.
Schwarze Ringelnater, Kreuzotter , Eidechsen , Schmetterlinge , Greifvögel etc .
.sicherlich werden auch Fachleute des Naturschutzbundes als Gutachter auch IHNEN wertvol-le , verständliche Information zukommen lassen
und wie EXTREMST wichtig der Erhalt diese Gebietes ist..
( andere Gebiete im Einzugsbereich von Wiesbaden , sind leider ja schon ja bereits zerstört … dort kann man ja ZU GENÜGE noch Dinge bebauen etc. )
Und
.. dort ist unwiderbringliche Natur FÜR IMMER !!!! TOT !! ZERSTÖRT !
Wundert es Sie das sich sehr -sehr - sehr viele Menschen, die wirklich Ahnung haben, sen-sibel aber auch bißfest sind , sich für den Erhalt , besonders im Gebiet von Ihnen „ beliegäu-gelt“ , einsetzen und
Mit ALLEN MITTELN für den Erhalt kämpfen ?
Wasser würde als Grundlage des Lebens dort entzogen werden ( Grundwasserspiegel etc ) und den Tierpark und den Cyperuspark zerstören ! Das darf nicht sein !
Es geht wie immer, so oft um Geldgier ..
Preis – Verkauf vom Bauer ca 8,- pro qm , 200,- Erschließungskosten, Verkaufspreis 680 ,-€ pro qm….
WAS PASSIERT MIT DEM PROFIT VON CA 350,-€ pro qm ?
Wer wohl profitiert davon ???????????????????????????????????????????????
Mal x qm … wieviel Millionen Euro „ Geschäft“ für die zerstöre Natur ?
WIR werden extrem für den gesamten Erhalt im jetztigen Zustand kämpfen, Wahrheiten ver-breiten , auch mit Gottes Hilfe erfolfgreich sein !
WO EIN WILLE DA EIN WEG ! IMMER !!!!!!!!!!!!!
PS
Harte –wahre Worte sind nicht immer schön , und schöne Worte nicht immer wahr !
PPS
Es gibt REICHLICH FREIE PLÄTZE IN WIESBADEN UM DORT DINGE ZU MACHEN!
Ich fordere Sie hiermit auf uns alle Information dazu mitzuteilen. Außer dem ist es für alles beteiligten kostengünstiger bereist erschlossenes Gebiet zu „vervollständigen „.
In Liebe
Günter M

Gerhard Born

15.06.2018 11:13

Die Stadt Wiesbaden hat eine Fläche von ca. 20.000 ha, davon werden etwa 40% als Siedlungs- und Verkehrsfläche genutzt. Der Flächenverbrauch für das jetzt angedachte Entwicklungsprojekt würde alleine und auf einen Schlag etwa 450 ha, also rd. 2,25% der gesamten Stadtfläche umfassen. Allein schon diese überschlägige Rechnung macht die Größenordnung des Vorhabens deutlich. Falls Wiesbaden wirklich dauerhaft auch über nicht bebaute Flächen verfügen will, könnten nicht mehr oft derartige Maßnahmen umgesetzt werden. Der ungezügelte Flächenverbrauch der Kommunen wird deshalb auch im Landesentwicklungsplan und im regionalen Flächennutzungsplan berücksichtigt, wo erstaunlicherweise folgende Passagen zu lesen sind:

G3.4-2 Die Siedlungsstruktur soll im Sinne einer nachhaltigen Regionalentwicklung so gestaltet werden, dass
• durch Orientierung der Wohnsiedlungsentwicklung an den Achsen des Schienenverkehrs eine verstärkte Inanspruchnahme des ÖPNV unterstützt wird,
• durch räumliche Zuordnung von Wohnen, Arbeiten, Versorgen, Erholen und Gemeinbedarf längerfristig günstige Voraussetzungen für eine verkehrsvermeidende und energieeinsparende Siedlungsstruktur geschaffen werden,
• durch Konzentration der Siedlungstätigkeit auf Schwerpunkte einer Zersiedlung der Landschaft vorgebeugt wird und
• durch Sicherung einer sozial ausgewogenen Bevölkerungsstruktur und Verhinderung von Ghettobildung die Nachhaltigkeit der Siedlungsstruktur gewährleistet wird.

G3.4-3 Die weitere Siedlungstätigkeit über die Eigenentwicklung hinaus soll vorrangig in den zentralen Ortsteilen der Ober- und Mittelzentren im Verlauf der Nahverkehrs und Siedlungsachsen stattfinden.

G3.4-4 Bei der weiteren Siedlungsentwicklung ist mit Grund und Boden sparsam und schonend umzugehen. Die Siedlungsentwicklung ist am Landschafts- und Umweltschutz zu orientieren.

G3.4-5 Dem Bedarf aus der Eigenentwicklung der ortsansässigen Bevölkerung und der gewerblichen Betriebe ist Rechnung zu tragen. Die Siedlungsentwicklung über die Eigenentwicklung hinaus soll mit Größe, Struktur und Ausstattung der Gemeinde im Einklang stehen.

G3.4-7 Vor der Ausweisung neuer Flächen sollen Baulandreserven in den bebauten Ortslagen mobilisiert sowie brachliegende Wohnsiedlungs- und Gewerbeflächen, erforderlichenfalls nach vorheriger Sanierung, wieder verwendet werden. Hierzu zählen auch Konversionsflächen. Der Umbau, die Erneuerung und Ergänzung vorhandener Strukturen haben Vorrang vor größeren Wohnsiedlungs- und Gewerbeflächenneuausweisungen.

Sind das alles nur leere Floskeln oder gehen die Wiesbadener Stadtplaner bewusst andere Wege? Das Vorhaben Ostfeld-Kalkofen ist nach meinem Verständnis das genaue Gegenteil dessen, was im regionalen Flächennutzungsplan vorgesehen ist.

Juliane Rösler

Kommentar der Moderation
21.06.2018 10:07

Vielen Dank für Ihre Anmerkungen, zu denen ich Ihnen folgende Rückmeldung der zuständigen Projektleitung geben kann:

Mit dem Projekt Ostfeld werden den zitierten Planungsvorgaben aus der Regionalplanung voll umfänglich Rechnung getragen.
Im Einzelnen:
1. Die Lage des Projektgebietes zeichnet sich dadurch aus, dass sie in direkter Verbindung zu den Achsen des Schienenverkehrs steht. Einerseits läuft die ICE-Trasse durch das Gebiet, die nach derzeitiger Planung durch die Wallauer Spange in Zukunft auch für Nahverkehrszüge genutzt werden soll. Andererseits liegt die Fläche nah an dem S-Bahn-Haltepunkt Wiesbaden-Ostbahnhof. Diese Lagegunst bezüglich der Achsen des Schienenverkehrs haben alternative Standorte für eine Siedlungsentwicklung nicht.

2. In dem Projektgebiet ist eine räumliche Zuordnung von Wohnen, Arbeiten, Versorgen, Erholen und Gemeinbedarf vorgesehen. Die Realisierung eines reinen Wohngebietes ohne die notwendige Infrastruktur und Arbeitsplätze ist nicht Ziel der Planung.

3. Mit einem neuen Stadtteil „Ostfeld“ wird der Zersiedlung der Landschaft an vielen Stellen im Stadtgebiet vorgebeugt. In Wiesbaden besteht ein großer Bedarf an zusätzlichem Wohnraum. Deshalb sind neue Wohnbauflächen unbedingt erforderlich. Diesem Bedarf durch einen neuen Stadtteil an einer Stelle Rechnung zu tragen wirkt der Zersiedelung an vielen Stellen im Stadtgebiet entgegen.

4. Wiesbaden ist ein Oberzentrum. Siedlungsentwicklung über die Eigenentwicklung hinaus soll dort erfolgen. Deshalb ist es im Sinne der Regionalentwicklung Wiesbaden als Oberzentrum durch weitere Siedlungstätigkeit zu stärken.

5. Um im Rahmen der Siedlungsentwicklung mit Grund und Boden schonend umzugehen wird im Ostfeld eine hohe Verdichtung angestrebt. Diese soll über das bisher in Wiesbaden gängige Maß hinausgehen.

6. Das Projekt Ostfeld ist eine Maßnahme, neue Wohnungen und zusätzliche Arbeitsplätze in Wiesbaden zu realisieren. Durch Umbau, die Erneuerung und Ergänzung vorhandener Strukturen werden ebenfalls Wohnsiedlungs- und Gewerbeflächen mobilisiert. Diese haben eine hohe Priorität; sie reichen jedoch zur Befriedigung des hohen Bedarfs nicht aus, weshalb zusätzliche Flächen benötigt werden.

Andreas Lange

04.06.2018 22:55

Die Bundesregierung hat das Ziel vorgegeben, den Flächenverbrauch bis 2030 auf unter 30 ha pro Tag (!) zu senken. Dieses an sich schon unterambitionierte Ziel wird voraussichtlich nicht erreicht.

Eine Versiegelung von hochwertigen Ackerböden ist heute nicht mehr zu verantworten. Die Bodenversiegelung wird landwirtschaftlich und ökologisch wertvollste Flächen (hohe Bodengüte) unwiederbringlich vernichten. Die Bodenversiegelung kann nicht ausgeglichen werden, selbst eine „Entsiegelung“ in gleichem Umfang wäre nicht gleichwertig, da keine gewachsenen Böden hergestellt werden. Die noch übrig bleibenden landwirtschaftlichen Flächen werden entwertet, weil die Bewirtschaftung erschwert wird und Beeinträchtigungen entstehen (Befahren, Betreten der Ackerflächen, Hundekot, Vandalismus, Beschwerden der Anwohner und Erholungssuchenden wegen Ausbringen von Wirtschaftsdünger oder Mineraldünger, Pflanzenschutzmitteln usw.). Der überwiegende Teil der landwirtschaftlichen Flächen wird der Nutzung entzogen, weil Ausgleichsflächen für den Naturschutz gebraucht werden. Es wird eine alte Kulturlandschaft (Nutzung sicher seit 2000 Jahren!) unwiederbringlich zerstört.

Das Projekt Ostfeld widerspricht allen umweltpolitischen Zielen diametral. Die Biodiversität soll erhalten werden, bei der Bebauung werden aber die wertvollen Biotope (Kalkofen, Petersberg, Wäschbachtal) entwertet, auch wenn sie nicht direkt bebaut werden, da sie dann von bebauten Flächen umgeben sind, von denen negative Wirkungen (Betreten, Hunde, Vermüllung, Verlust der landwirtschaftlichen Nutzbarkeit, Lichtverschmutzung, Stoffeinträge, u. a.) und Zerschneidungswirkungen ausgehen.

Der neue Stadtteil wäre von ehem. Müllkippe, einer (zukünftig wahrscheinlich zwei) Müllverbrennungsanlagen, Recyclingbetrieben, Bundesstraßen und Autobahnen eingekesselt und liegt in der Einflugschneise eines militärischen Flughafens. Es ist unsozial, wirtschaftlich schwächere Bürger in ein solches Gebiet abzudrängen.

Alle bisherigen Planfestlegungen sehen das Gebiet für andere Nutzungen (Landwirtschaft, Frischluftbildung und Frischluftschneise, Erholung u. a.) vor. Regionale Raumordnung, Landschaftsplan, Landschaftsschutzgebiet usw. Die übergeordnete Planung wird den politischen Wünschen entsprechend einfach passend gemacht, damit wird Planung wirkungslos gemacht.
Wiesbaden, Erbenheim und Kastel wachsen durch das Siedlungsgebiet zu einem „Stadtband“ (euphemistisch) oder „Siedlungsbrei“ (realistisch) zusammen und verlieren ihre Eigenständigkeit.

Die gewählte Form der Bürgerbeteiligung hat deutliche Grenzen, da große Gruppen faktisch ausgeschlossen sind, weil ihnen die zeitlichen oder finanziellen Ressourcen oder die Bildung fehlen. Stakeholder, die nicht in der Lage sind, ihre Anliegen zu artikulieren (sprachliche Barrieren, zeitliche Beschränkungen, Ängste, vor Publikum zu sprechen usw.), können in dem Prozess ihr Anliegen nicht vorbringen. Eigentlich ist es Aufgabe der Politik und der Planung einen Ausgleich zwischen den widerstrebenden Interessen zu schaffen, dies wird an den Bürger delegiert, der aber nur seine eigenen, partikularen Interessen wahrnimmt. Gerade Gruppen mit schützenswerten Interessen (Arme, Alte, sozial Schwache) sind von dem Diskussionsprozess weitgehend abgeschnitten. Der „durchschnittliche Bürger“ ist mit dem Prozess zeitlich und inhaltlich überfordert, was dazu führt, dass Gruppen, die den politischen Diskurs ohnehin bestimmen, überrepräsentiert sind. Die am stärksten betroffene Gruppe (zukünftige Bewohner des Stadtteils) sind aus nachvollziehbaren Gründen sowieso nicht beteiligt.

Die Probleme des fehlenden Wohnraumes können auch durch andere Maßnahmen angegangen werden, die aber politisch nicht erwünscht sind oder für nicht durchsetzbar gehalten werden: Verbesserte ÖPNV-Anbindung der Taunusorte (Reaktivierung Aartalbahn), in Bad Schwalbach und Taunusstein gibt es noch bezahlbaren Wohnraum. Entwicklung von Konzepten für bessere Nutzung des vorhandenen Raumes (z. B. wohnen viele ältere Menschen in viel zu großen Wohnungen, weil sie einen Umzug/Suche nach passendem Wohnraum nicht ohne Hilfe schaffen), Umbau von vorhandenem Wohnraum in flexibel nutzbare Einheiten (Teilung von Wohnungen), Nachverdichtung, Aufwertung vorhandenen Wohnraumes ("altersgerechtes Wohnen", barrierefreier Umbau), u. a.
Dann kann die Schaffung von preiswertem Wohnraum nicht dem Immobilienmarkt überlassen werden, da dieser nur an renditestarken Luxusimmobilien interessiert ist.

Letztlich muss auch die Frage gestellt werden, wo die Grenzen eines verträglichen Wachstums von Wiesbaden liegen.

 Antworten anzeigen

Juliane Rösler

Kommentar der Moderation
14.06.2018 13:55

Vielen Dank für Ihre Anmerkungen, zu denen ich Ihnen folgende Rückmeldung der zuständigen Projektleitung geben kann:
Die in Ihrem Beitrag vorgetragenen Aspekte und Thesen sind derart umfangreich, dass es nicht möglich ist, im Rahmen dieses Beteiligungsformats fundiert und mit Belegen zu antworten.
Deshalb können wir nur auf einen Aspekt eingehen:
Im Rahmen des Projektes Ostfeld wird das Ziel verfolgt, in Wiesbaden den benötigten preiswerten Wohnraum zu schaffen und dabei die Situation der Umwelt in dem Gebiet so weit es geht zu schonen. Es liegt in der Natur der Sache, dass eine Bebauung in einem bisher unbebauten Gebiet eine zusätzliche Versiegelung mit sich bringt. Deshalb auf eine Bebauung zu verzichten, würde die zentrale Aufgabe einer Kommune, Daseinsvorsorge für ihre Bürger herzustellen, negieren. Deshalb muss kommunale Planung Kompromisse eingehen, um einerseits zukunftssicher und andererseits nachhaltig zu agieren. Grundlage der Planung sind die Untersuchungen, die derzeit durchgeführt werden und die Planung leiten werden, damit die Ziele, auch die umweltpolitischen, so weit wie möglich erreicht werden.

Boris Mackrodt

23.05.2018 12:03

Ich erwarte, dass wir - zumindest im Falle einer Ablehnung der Citybahn – dann auch über den Bau des neuen Stadtteils Ostfeld abstimmen können. Denn zusätzliche 10.000 Einwohner und 5.000 Arbeitsplätze zwischen Mainz und Wiesbaden ohne die Möglichkeit eines großstädtischen schienengebunden ÖPNV zu projektieren, wäre verantwortungslos angesichts der ohnehin schon heiklen Verkehrssituation rund um das Gebiet und der Wiesbadener Innenstadt.

juergen miss

23.05.2018 00:09

Hier ein weiterer Fürsprecher für die NATUR - die sich nicht gegen diese furchtbaren Pläne der Stadt/ Firma wehren kann ! Natürlich gibt es zahlreiche andere Möglichkeiten -ABER FINGER WEG VON DIESEM GEBIET !!! DIE NATUR DORT IN IHRER EXTREMEM VIELFALT IST UNWIEDERBRINGLICH UND ABSOLUT SCHÜTZENSWERT ! Egal die Energie und Geld investiert ! In Liebe ...Günter ..PS Gott is the Creator ..and ..please have RESPECT !

Juliane Rösler

Kommentar der Moderation
29.05.2018 10:55

Vielen Dank für Ihre Anmerkungen, zu denen ich Ihnen folgende Rückmeldung der zuständigen Projektleitung geben kann:
Die absolut schützenswerten Tiere und Pflanzen, wie auch die Artenvielfalt werden bei der Planung berücksichtigt. Als Grundlage hierfür wurde ein Gutachten in Auftrag gegeben, das die schützenswerten Tiere und Pflanzen enthalten wird. Das Gutachten wird zum Herbst dieses Jahres vorliegen und wird dann auf dein.wiesbaden.de veröffentlicht.

 Antworten anzeigen

Adolf Born

14.03.2018 14:18

Ergänzend zu meinem Kommentar noch folgender interessanter Link:http://www.bund-hessen.de/nc/presse/pressemitteilungen/detail/artikel/der-flaechenverlust-im-offenland-muss-gestoppt-werden-bund-und-hbv-wenden-sich-gemeinsam-an-landesr/?tx_ttnews[backPid]=9028&cHash=8aa86ea6bb761b285f4e4dcdf675ab21
Bitte aufmerksam lesen!
Adolf Born

Konny Küpper

12.06.2018 18:31

Vielen Dank, kannte ich noch nicht!
Besonders folgender Hinweis wäre dann für das Ostfeld wichtig:
"Gewerbegebäude (einschließlich Einkaufsmärkte) nur noch in mehrgeschossiger Bauweise". Wie verträgt sich das dann mit der Einflugschneise zum US-Flughafen?
Auch hier zeichnet sich eine Restriktion ab, die genau geprüft werden muss, bevor Szenarien auf den Tisch kommen, die dann am Ende in einem "formellen Verfahren" auf dem Tisch der Stadtpolitik landen.
HG
Konny Küpper

 Antworten anzeigen

Adolf Born

11.03.2018 19:27

In der Planung fürs Ostfeld leben die Stadtplaner und bestellte Experten zur Zeit ihre Visionen aus, für die einen sind es Zukunftsvisionen, für die anderen der blanke Horror. Aber wie sagte man so schön, bei der letzten Veranstaltung: Man darf nicht nur die Anlieger fragen ( weil die es ablehnen), sondern man muss so lange suchen, bis man jemanden findet, dem es gefällt. Egal wo man den findet. Daraus werden dann die Neubürger.
Es kommt einem so vor, als ob mit diesem Phantasiegebilde in der Hauptsache von den aktuellen Problemen abgelenkt werden soll. Die Innenstadt verödet, also bauen wir uns draußen was neues.
Die städtischen Immobilien-Gmbhs brauchen wieder was zu tun, die Geschäftsführergehälter wollen bezahlt werden, also nehmen wir uns das Land und bauen .
Für die Verkehrsprobleme, die durch so viele Neubürger entstehen, wird als Lösung das Fahrrad und die Drohne empfohlen. Noch nicht einmal die Stadtbahn wird erwähnt, wenn sie denn kommt, fährt sie ja auch weit vorbei. Der Dauerstau auf der A66, morgens und abends, den bilden wir uns ja nur ein.
Bestes Ackerland wird zugebaut, aber wir gleichen das aus. Die regionale Erzeugung, den Hofladen, brauchen wir nicht. Amazon liefert.
Wie will man die ländlichen Regionen wieder beleben (gar nicht so weit von uns weg steht viel Wohnraum leer), wenn man die Leute in die Stadt lockt? Deren Problem, wir wollen wachsen, koste es was es wolle.
Müllverbrennung unmittelbar daneben? Niemand weiß davon.
Ich bedanke mich für die vielen Visionen, aber ich will sie nicht. Lasst das Ostfeld wie es ist und kümmert euch um die Innenstadt!

Adolf Born
Erbenheim

Alexander Meier

12.12.2017 21:21

Guten Tag, das Rhein-Main Gebiet ist voll und die Verkehrsinfrastruktur kann diese Pendlermasse nicht mehr aufnehmen. Es muss vielmehr landesseitig geprüft werden, wie die Stadtflucht aus dem Umland gestoppt werden kann (z.B. Infrastruktur zum Leben und Arbeiten, Anbindung an die Zentren). Wiesbaden und Mainz über die wenigen Freiflächen zuzubauen, ohne weitere Aufnahmekapazität für Individualmobilität, bedeutet eine Verschlechterung der Qualität für alle. Ich erinnere an die täglichen Überlastmengen auf der B455, der A66 entlang Wiesbadens, die "Alternative" der 2. Ring und die "Alternative" der "Alternative" durch das Wohngebiet Südost. Die Stadt ist voll! Die Region ist voll!

Carlo Schöps

09.11.2017 15:23

Das Stadtentwicklungsprojekt Ostfeld/Kalkofen ist nicht nur für Wiesbaden, sondern gleichzeitig auch für die Metropolregion FrankfurtRheinMain äußerst wichtig. Die Zukunftsthemen der Region sind mehr denn je Wachstum, Infrastruktur und Mobilität.

Nur wer zukünftig über attraktive und großflächige Entwicklungsareale verfügt, wird in Rhein-Main tonangebend sein. Und das nicht nur bei der Neuansiedlung von Unternehmen und dem Zuzug von Einwohnern. Der elementaren Flächennachfrage muss zeitnah und gleichzeitig qualitativ mit einem entsprechenden Angebot entgegnet werden. Das Stadtentwicklungsprojekt Ostfeld/Kalkofen hat das richtige Potential - eine rasche Entwicklung sowie ein positiver Spirit ist dem Projekt zu wünschen.

 Antworten anzeigen

Konny Küpper

12.06.2018 17:47

Hallo Herr Schöps, wer sollten Ihrer Meinung nach die "großflächigen Entiwcklungsareale" nachfragen und an welche Gewerbe denken Sie dabei?
Um es vorweg zu nehmen: Ich halte "großflächige Logistikunternehmen" nicht für geeignet, die von vielen Menschen gewünschte, nachhaltige und umweltverträgliche Entwicklung unserer Stadt zu fördern.
HG
Konny Küpper

Thorsten Dressler

01.11.2017 15:51

1. Hoffe, dass es sich bei dem Umriss um einen Fehler handelt: Biotop Petersberg, Tierpark Kastel und Cyperus 1901eV liegen nach dem Umriss im Luftbild schon im Baugebiet, was nicht verhandelbar ist.
2. Bei Cyperus und Tierpark mehren sich Ängste, dass durch das Bauvorhaben die Quellwasserversorgung gefährdet sein könnte. ( Aufnahmen der Bodensondierung zur Geothermienutzung könnten Aufschluss geben)
3. Cyperus und Tierpark sind vom Wasser abhängig und könnten sogar mehr gebrauchen: Im Falle eines Bauvorhabens wären Cyperus und Tierpark an Regenwasser interessiert, welches von der Baufläche zu kanalisieren ist, Versickerung von sauberem Wasser ist auf den Vereinsgeländen möglich.
4. Die absehbare zusätzliche Belastung durch Straßenlärm schürt ebenfalls Existenzängste, da sind umfangreiche Schallschutzmaßnahmen notwendig, vorzugweise begrünte Lärmschutzwände.
5. Gerade um das alte Fort Biehler existieren zahlreiche Altlasten in Form von Giftmüll und Munition, angeblich sogar noch C-Waffen aus dem 1. Weltkrieg, dort zu bauen ist teuer und gefährlich: Bodenradaruntersuchung vorrangig durchführen!
6. Das Fort Biehler wurde als Antwort auf die Brsanzgranatenkrise errichtet und erstreckt sich somit im Gegensatz zur oberirdisch geschliffenen Festung unterirdisch noch in weitem Umfang, jedoch einsturzgefährdet und mit unbekanntem Inhalt. Mutmaßlich könnten Quellen bei Cyperus sogar Teil der Bergentwässerung der Festungsanlage sein, Aufschluss kann nur eine 3D-Bodenanalyse erbringen. Fakt ist, dass es zu Bergfällen und Veränderungen der unterirdischen Wasserströmung im Lauf der letzten Jahre kam, Grundwasser ist abgesackt, ein Baum wächst nun 2,5m tiefer aus einem spontan entstandenen Loch, sowohl im Biotop Peterberg als auch im Tierpark fällt der Wasserspiegel seit Jahren, dieser Tendenz ist Einhalt zu gebieten. Es wäre schön, wenn sich ein Konsens findet, man nicht erst aus der Zeitung erfährt, dass das Vereinsgelände innerhalb des Bauvorhabens liegt, etc. Wenn Kommunikation möglich ist stehen sogar Optionen für eine Zusammenarbeit: 1. Regenwasserauffang+Versickerung 2. Naherholung für den neuen Stadtteil 3. Unterstützung bei Begrünung und Artenschutz sowohl am Ostfeld als auch am Kalkofen ...uvm.

 Antworten anzeigen

Finde Ihre Anmerkungen sehr wichtig und bedenkenswert! Das sollte immer wieder eingespeist und erwähnt werden, damit es nicht in Vergessenheit gerät. Vielleicht haben Sie ja die Möglichkeit sich am Samstag, dem 16.6.18 ab 13 Uhr an der Planungswerkstatt im Gymnasium am Mosbacher Berg zu beteiligen? Bin leider selber wegen der Examensfeier meiner Tochter verhindert.