Jugendkonferenz 2023

Anfang November 2023 fand die erste Wiesbadener Jugendkonferenz im Stadtteilzentrum Schelmengraben statt. 96 Jugendliche im Alter zwischen 12 und 19 Jahren nahmen an der zweitägigen Veranstaltung teil.

In Gruppen haben sie Themen erarbeitet, die ihnen wichtig sind - zum Beispiel zu Jugendzentren, zur Innenstadt oder zur Freizeit. Auf Plakaten hielten sie ihre Fragestellungen, Wünsche und Forderungen fest, um sie der Verwaltung und Politik zu präsentieren. Anschließend wurde gemeinsam geschaut, wie die Projekte der einzelnen Jugendgruppen umgesetzt werden können.

Viele Jugendliche haben die Möglichkeit genutzt vor Ort zu übernachten. Neben Foodtrucks, Live Musik und einer Kletterwand gab es weitere Angebote zum Mitmachen und Ausprobieren.

 

Projekte und aktuelle Sachstände 

Sport und Bewegung

Worum geht es?

Die Jugendlichen fordern, dass es mehr öffentlichen Sport gibt.

Welche Umsetzungsvorschläge gibt es?

Mehr Sportanlagen mit folgender Ausstattung:

  • Skateanlagen: Halfpipe, Box, Rail, Bowl
  • Basketballplätze: Tartan Böden, Metallnetze, Linien (Baseline, etc.),  Sitzgelegenheiten
  • Calisthenicsanlagen: Tartan Böden, Stangen für Dips, Klimmzugstangen, Bodentrampoline

Wie ist der aktuelle Sachstand?

Die "Freizeitkampagne" des Jugend-Info-Zentrums geht im Mai online. Hier können alle Freizeitorte in Wiesbaden eingesehen werden. Im Anschluss sollen die Jugendlichen der Projektgruppe eingeladen werden, um zu benennen wo genau und was fehlt (Bustour zu Orten).

Das Jugendparlament hat im Ausschuss für Ehrenamt, Bürgerbeteiligung und Sport einen Prüfantrag (23-J-42-0018) für einen Basketballkorb mit einem angrenzenden Tartan-Feld am Warmen Damm sowie im Stadtteil Wiesbaden-Mitte und in den benachbarten Bezirken gestellt.

Wird mit den Jugendlichen an dem Projekt weiter gearbeitet?

Die Jugendlichen werden im Anschluss an die Veröffentlichung der Freizeitkampagne zu einem Treffen eingeladen. 

Worum geht es?

In Zeiten, zu denen Vereine und Schulen die Hallen nicht nutzen, soll eine alternative Nutzung möglich gemacht werden - vor allem in der kalten Jahreszeit.

Welche Umsetzungsvorschläge gibt es?

  • Nutzung der Halle für z. B. Ballsportarten
  • Halle ohne Überwachungssytem
  • Vorschlag des Sportamts: Eine App zum Öffnen der Hallentüren nutzen; Kümmerer/Ansprechpartner könnte zum Beispiel die Mobile Jugendarbeit (Moja) sein

Wie ist der aktuelle Sachstand?

Zum Schulamt wird Kontakt aufgenommen. Dabei soll es um die Frage gehen, ob es Hallen gibt, die in den Wintermonaten geöffnet werden können.

Es fand ein Gespräch zwischen dem Sportamt und dem Amt für Soziale Arbeit statt. Hier besteht grundsätzlich Offenheit für das Anliegen. Jedoch sind die Mehrfelderhallen stark ausgelastet. Es wird in den Herbstferien 2024 ein "Testballon" in der Sporthalle Klarenthal geben. Der Test soll in Kooperation mit dem Träger Moja durchgeführt werden. Sowohl das Sportamt als auch der Oberbürgermeister befürworten die Hallenöffnung.

Wird mit den Jugendlichen an dem Projekt weiter gearbeitet?

Eine Jugendbeteiligung ist aktuell nicht erforderlich.


 

Zusammen leben / Gesellschaftliches

Worum geht es?

Die Jugendlichen nehmen Rassismus verstärkt wahr und haben deshalb Wünsche formuliert, wie man diesem begegnen könnte.

Welche Wünsche gibt es?

  • Mehr reden über Rassismus an Schule und Arbeitsplatz
  • Mehr Aktivitäten und Seminare hierzu an Schulen
  • Mehr gegen Rassismus bei der Polizei machen
  • Öffentliche Veranstaltungen über Rassismus
  • Mehr Workshops für öffentliche Beats gegen Rassismus (Musik)

Wie ist der aktuelle Sachstand?

Informationen zum Thema Rassismus werden zusammengetragen und öffentlich gemacht. Die Jugendlichen der Projektgruppe sollen gemeinsam Umsetzungsideen ausarbeiten.

Wird mit den Jugendlichen an dem Projekt weiter gearbeitet?

Die Jugendlichen sollen zu einem gemeinsamen Workshop ins Jugend-Info-Zentrum eingeladen werden, um konkrekte Umsetzungsideen auszuarbeiten.

Worum geht es?

Die Jugendlichen haben aufgrund von Belästigungen ein Unsichheitsgefühl in der Stadt. Sie wünschen sich mehr Sicherhet und mehr Hilfsangebote. 

Wie ist der aktuelle Sachstand?

Die Jugendlichen wurden zur Veranstaltung "Sicher durch die Stadt" eingeladen. Augfrund der Entfernung zum Wohnort konnten sie nicht teilnehmen. 
Eine weitere Veranstaltung dazu umzusetzen, wird gerade von der Verwaltung geprüft. 

Wird mit den Jugendlichen an dem Projekt weiter gearbeitet?

Die Jugendlichen werden zu einer Veranstaltung zum Thema eingeladen. 


 

Soziales

Worum geht es?

Um Hilfebedürftige Erwachsene zu unterstützen und Jugendlichen gleichzeitig die Möglichkeit zu geben einen "Minijob" zu finden, soll ein Jobportal für die Nachbarschaft für Jugendliche (U16) eingerichtet werden. 

Welche Umsetzungsvorschläge gibt es?

Die Stadtverwaltung könnte hierfür die Webseite "Herz für die Nachbarschaft" einrichten. Hilfebedürftige Erwachsene melden sich telefonisch oder online, wenn sie Hilfe benötigen. 

Vorteile für Jugendliche:

    • Zuverlässige, schnelle Hilfe
    • Beschäftigungsmöglichkeit für Jugendliche
    • Gefühl, gebraucht zu werden

Vorteile für Hilfsbedürftige: 

    • Kontakt zu anderen Altersgruppen und Menschen
    • Hilfe, wenn man niemanden in der Nähe hat
    • Das Gefühl Halt zu haben

Wie ist der aktuelle Sachstand?

Es gibt verschiedene Ansätze und Anknüpfungspunkte in der Stadt. 
Die Jugendlichen sollen ins Jugend-Info-Zentrum eingeladen werden, um die Idee auszuarbeiten bzw. um herauszufinden, wo der Schwerpunkt liegen soll:

  • Was ist das zentrale Thema?
  • Ist es ein Ehrenamt oder ein Job, bei dem man Geld verdient?

Wird mit den Jugendlichen an dem Projekt weiter gearbeitet?

Die Jugendlichen werden eingeladen, um den Vorschlag auszuarbeiten.

Worum geht es?

Jugendliche sollen auf das Thema Obdachlosigkeit aufmerksam geamacht werden, um Vorurteile abzubauen.

Welche Umsetzungsvorschläge gibt es?

Jugendliche können sich beteiligen. Dafür gibt es folgende Ideen

  • Obdachlosenhilfe
  • Upstairs
  • Caritas
  • Pizza-Aktion

Ziele der Beteiligungsmöglichkeiten:

    • Vorurteile abbauen gegenüber wohnungslosen Menschen (Mensch = Mensch)
    • Obdachlosen helfen

Wie ist der aktuelle Sachstand?

In Kooperation mit dem Kulturzentrum Schlachthof soll im ersten Quartal 2025 eine erste Veranstaltung stattfinden. Der Termin wird zur nächsten Jugendkonferenz kommuniziert. Die Idee ist es ein partizipatives (durch Beteiligung bestimmtes) Partyformat zu entwickeln.

Wird mit den Jugendlichen an dem Projekt weiter gearbeitet?

Die Jugendlichen starten eine Pizzabackaktion und machen durch diese auf das Thema aufmerksam.

Worum geht es?

Die Jugendlichen fordern, dass die Jugendzentren nicht geschlossen werden. Sie fordern Finger weg vom Sozialetat. Hierfür haben sie einige Gründe genannt:

  • Wo sollen die Jugendlichen alternativ hin?
  • Jugend ist die Zukunft
  • Jugendzentren sind Rückzugsorte, Mädchentreff, zweites Zuhause

Welche Umsetzungsvorschläge gibt es?

  • Wo anders Geld sparen
  • Geld reduzieren
  • Werbung / Social Media

Wie ist der aktuelle Sachstand?

Die Jugendzentren werden nicht geschlossen. Das Projekt ist damit abgeschlossen.

 

Worum geht es?

Weil Kinder gut aufwachsen müssen und Eltern ebenso unterstützt werden müssen, sollten alleinerziehende Eltern mehr unterstützt werden.

Welche Umsetzungsvorschläge gibt es?

  • Mehr Kindergeld oder Zuschüsse, um Kinder und Eltern zu unterstützen, z.B. für Urlaub, Freizeit, Schulsachen
  • Freizeitaktivitäten oder auch Sportvereine
  • Gute Beratung für alleinerziehende Eltern

Wie ist der aktuelle Sachstand?

Auf der Internetseite des Jugend-Info-Zentrums ist unter dem Thema "Geld" ein Hinweis zu Informationen für alleinerziehende geplant. Die Verwaltung prüft wie mehr über Unterstützungsmöglichkeiten informiert werden kann. 

Wird mit den Jugendlichen an dem Projekt weiter gearbeitet?

Die Jugendlichen aus dem Projekt möchten das Thema nicht weiter verfolgen.


 

Schule

Worum geht es?

In der Schule gibt es mehrere Probleme:

  • Lehrkräfteausfall
    • Wie können sie den Jugendlichen helfen?
    • Häufig Unterrichtsausfall
  • Rassismus:
    • Unfaire Bewertung der Lehrkräfte durch Vorurteile, zum Beispiel aufgrund der Kleidung
    • Schüler*innen wissen oft nicht, was sie anziehen sollen. Hier entsteht Druck durch Kleidertrends und schließlich Ausgrenzung.
    • Aussagen: "Jogginghose ist respektlos", "Dein Oberteil hat zu viel Ausschnitt", "Dein Rock ist zu kurz" 

Welche Umsetzungsvorschläge gibt es?

  • Beschwerdestelle für Schüler*innen
  • Fort- und Weiterbildung für Lehrkräfte (mit Schüler*innen)
  • Schuluniform (weniger Diskriminierung, Geld- und Zeitersparnis, alle Schulen personalisiertes Design)

Wie ist der aktuelle Sachstand?

Da es sich um ein Schulthema handelt und Schule Ländersache ist, kann die Stadtverwaltung nur bedingt etwas umsetzen. Die Schulleitungen werden über das Projekt informiert.

Außerdem gibt es das Angebot das Projekt "Schüler*innen-Beteiligung" in den Schulen durchzuführen. Dabei werden Projektideen von Schüler*innen für ihre "Schule der Zukunft" gesammelt und gemeinsam umgesetzt. Die kommunale Jugendarbeit in Kooperation mit der Schulsozialarbeit kommt gerne an interessierte Schulen.  

Der Stadtschüler*innenrat wird über das Projekt informiert. 

Wird mit den Jugendlichen an dem Projekt weiter gearbeitet?

Die Jugendlichen werden über Hilfsangebote zum Thema informiert.

Worum geht es?

 Jede*r soll Anschluss finden. Um den Schulgeist in Wiesbaden zu wecken und für alle Jugendlichen die Möglichkeit zu bieten Anschluss zu finden, soll es  Sportteams in den Schulen geben.

Welche Umsetzungsvorschläge gibt es?

  • Sportteam ab der 8. Klasse, z.B. Basketball und Fußball
  • Jede Schule wählt individuell ein Sportteam
  • Niemand wird aussgeschlossen, weil es auch die Möglichekit zu alternativen Teams geben soll, z.B. Schach, Debattieren etc.
  • Die Angebote sind nicht nur für Jungs sondern auch für Mädchen

Wie ist der aktuelle Sachstand?

Es handelt sich um ein Thema, bei dem die Schulen aktiv werden können. Jede Schule für sich kann solche Teams einrichten. Eventuell kann dies Thema im Stadtschüler*innenrat sein. 

Wird mit den Jugendlichen an dem Projekt weiter gearbeitet?

Es wird Kontakt zum Stadtschüler*innenrat hergestellt.


 

Freizeit

Worum geht es?

Für Jugendliche fehlen Freizeitangebote.

Welche Umsetzungsvorschläge gibt es?

  • Mehrere Hallen für Jugendliche indoor zur Verfügung stellen
  • Mehrere Aktivitäten
  • Mehrere Sportangebote

Wie ist der aktuelle Sachstand?

Die "Freizeitkampagne" des Jugend-Info-Zentrums geht im Mai online. Hier können alle Freizeitorte in Wiesbaden eingesehen werden. Im Anschluss sollen die Jugendlichen der Projektgruppe eingeladen werden, um zu benennen wo genau und was fehlt (Bustour zu den Orten).

Wird mit den Jugendlichen an dem Projekt weiter gearbeitet?

Die Jugendlichen werden im Anschluss an die Veröffentlichung der Freizeitkampagne zu einem Treffen eingeladen.

Worum geht es?

Es gibt zu wenige Grünflächen und Aufenthaltsorte für Jugendliche.

Welche Umsetzungsvorschläge gibt es?

  • Zu fehlenden Grünflächen (allgemein), gibt es folgende Wünsche und Ideen:
    • Mehr Begrünung in der Innenstadt oder auf Schulhöfen; natürlicher Schatten im Sommer
    • Straßen entsiegeln, um Grünflächen zu schaffen, z.B. beim Luisenforum die Motorradparkplätze, Platz der dt. Einheit, Dern'sches Gelände, Innenstadt, Lilien-Carré Dachterrasse und Dach begrünen

Idee: mit Fridays for Future zusammenarbeiten, Petition starten um Geld zu sammeln

  • Zu den fehlenden Aufenthaltsorten für Jugendliche in Wiesbaden und Umgebung gibt es folgende Wünsche und Ideen:
    • Strand für Jugendliche am Rhein aufschütten, Beispielorte: Biebrich, Mz-Kastel oder Schierstein. Lösung: Sand vor Schloss Biebrich aufschütten mit Liegemöglichkeiten und Getränkestand, bzw. Kiosk
    • Buchtungen ausheben und mit Sand auffüllen
    • Strand von Jugendlichen für Jugendliche. Vorteil: Neue Nebenjobs für Jugendliche (z.B. Kioskverkauf, Aufräumen und Strand sauberhalten)

Idee: Jugendliche für Jugendliche, Jugendliche helfen bei Bau und Organisation

Wie ist der aktuelle Sachstand?

Es wird geprüft wie die Planungen in den nächsten Jahren bei der Schulhofgestaltung aussehen. Außerdem wird das Stadtplanungsamt zu den Plänen 2024ff befragt. 

Die Jugendlichen werden über die Freizeikampagne des Jugend-Info-Zentrums informiert. Sie geht im Mai online. Hier können alle Freizeitorte in Wiesbaden eingesehen werden.

Wird mit den Jugendlichen an dem Projekt weiter gearbeitet?

Die Jugendlichen werden über die Freizeikampagne und die aktuellen Pläne der Stadtplanunginformiert. 

Worum geht es?

Warum brauchen Jugendliche eine Jugendzeitung?

  • Sie bringt die Jugendlichen dazu mehr zu lesen.
  • Eine Jugendzeitung hilft ihnen die politische Lage zu verstehen.
  • Jugendliche sind auf dem neuesten Stand 

Welche Umsetzungsvorschläge gibt es?

  • Jugendliche schreiben Artikel
  • Jugendliche recherchieren und gestalten eine Zeitschrift  
  • Ausgabe sowohl digital als auch in Papierform
  • Inhalte: Politik, Trends, die neusten Nachrichten, internationale Nachrichten, Funfaktes, coole Aktivitäten 

Wie ist der aktuelle Sachstand?

Der Medienpädagoge des Jugend-Info-Zentrums koordiniert eine Gruppe Jugendlicher zu Umsetzung.

Wird mit den Jugendlichen an dem Projekt weiter gearbeitet?

Drei Jugendliche haben sich zu einem "Jugendzeitung" Team zusammengefunden. Eine Jugendzeitung auf kommunaler Ebene (also in Wiesbaden) kann zunächst nur als Modellprojekt umgesetzt werden. 

Worum geht es?

Die Mediathek ist immer überfüllt und Cafés sind für Jugendliche zu teuer. Jugendliche brauchen einen Platz NUR für sich. Deshalb ist ein "Jugendcafé" (nur für Jugendliche/junge Erwachsene) notwendig. 

Vorteile:

  • Jugendliche lernen Verantwortung zu übernehmen
  • Ausbildungs- und Arbeitsplatzmöglichkeiten für Jugendliche/junge Erwachsene
  • Zwang- und Druckloser Lerntreff für Jugendliche
  • Möglichkeiten für junge Künstler*innen kreativ zu werden: Poetry Slam, Bands, Karaoke

Wie ist der aktuelle Sachstand?

Die Abteilungen Grundsatz und Jugendarbeit des Amtes für Soziale Arbeit haben sich mit dem Kulturamt getroffen und erste Ideen entwickelt. Es wird ein Kurzkonzept entwickelt. In dem Konzept wird beschrieben, wie die Idee umgesetzt werden könnte. Danach kann das Konzept der Politik vorlgelegt werden. 

Wird mit den Jugendlichen an dem Projekt weiter gearbeitet?

Die Jugendlichen werden beteiligt, wenn es um die konkrete Umsetzung geht.

Worum geht es?

Die Jugendlichen wünschen sich Veranstaltungen und Kulturfeste.

Welche Umsetzungsvorschläge gibt es?

Es gab zwei Projektideen für die Umsetzung:

  • Veranstaltungen:
    • Festivals für Jugendliche
    • Clubs für Jugendliche ab 14 Jahre
    • Musikfestivals ab 14 Jahre

Begründung für Veranstaltungen:

    • Mehr soziale Kontakt
    • Soziales Leben stärken
    • Musik für diese Altersgruppe
    • Schutz vor Pädophilen
    • Kontrolle Drogenkonsum und Alkoholkontrolle
  • Kulturfeste

Begründung für Kulturfeste:

    • Kulturelle Bildung ist wichtig
    • Kulturelle Vielfalt in Wiesbaden stärken
    • Mit Kulturfesten verschiedene Kulturen näher an die Leute bringen

Wie ist der aktuelle Sachstand?

Die Jugendlichen wurden zur Beteiligung am Youth Culture Festival eingealden.

Die Möglichkeit von Jugendpartys in Koopertion mit z.B. dem Schlachthof soll geprüft werden. 

Die Integrationsabteilung hat darüber informiert, dass es bereits das Internationale Sommerfest gibt. Hier stellen diverse Kulturen auf der Bühne und an Ständen ihre Tänze, Musik und traditionelles Essen vor. Jugendliche könnten ihren eigenen Stand anmelden und ihr Programm gestalten/Ideen nachgehen, wenn sie das möchten. Hier können sie auch diverse Migrantenorganisationen kennenlernen.

Die finanzielle Unterstützung ist durch die Youth Bank möglich. 

Wird mit den Jugendlichen an dem Projekt weiter gearbeitet?

Die Jugendlichen werden eingeladen, die Projektideen auszuarbeiten.


 

Innenstadt

Worum geht es?

In der Innenstadt sollen Solarbänke aufgestellt werden, damit Jugendliche ihre Smartphones aufladen können, um notfalls ihre Eltern zu erreichen. Weiterer Nutzen: freies Wlan, Nutzung von nachhaltigen Energien.

Wie ist der aktuelle Sachstand?

Zwei Bereiche der Stadtverwaltung stellen Solarbänke zur Verfügung: 

  • Das Dezernat VII, Referat Smart City hat bereits zwei Solarbänke gekauft. Mit 4 Jugendlichen aus der Jugendkonferenz fand ein Workshop statt, bei dem mögliche Orte in der Innenstadt angesehen und gewichtet sowie weitere Orte in Wiesbaden benannt wurden.  
  • Aus Mitteln der AG Plätze sollen in 2024 weitere fünf Solarbänke vom Grünflächenamt aufgestellt werden. Mögliche Orte/Stadtteile wurden beim Treffen mit den Jugendlichen genannt.

Wird mit den Jugendlichen an dem Projekt weiter gearbeitet?

Die Jugendlichen aus der Projektgruppe möchten das Thema nicht weiter verfolgen. Vier weitere Jugendliche, die an der Jugendkonferenz teilgenommen haben, haben sich dafür an der Umsetzung beteiligt.

Worum geht es?

Die Innenstadt soll für Jugendliche attraktiver werden. Es sollen mehr Anreize geschaffen werden, um mehr junge Menschen in die Innenstadt zu locken. 

Welche Umsetzungsvorschläge gibt es?

  • Mehr Sitzmöglichkeiten, Liegen nicht nur Sitzbänke
  • Innenstadt säubern, mehr Mülleimer
  • Mehr Shoppingmöglichkeiten, zum Beispiel Modeshops wie in Frankfurt am Main, Secondhand
  • Trinkwasserspender
  • Gewerbesteuer senken 

Wie ist der aktuelle Sachstand?

Die AG Jugend des Ortsbeirats Mitte plant eine Veranstaltung am Dern'schen Gelände. Hierzu könnten die Jugendliche einladen werden, um Umsetzungsideen auszuarbeiten

Das Thema "Trinkwasserspender" ist bereits Thema in der Stadtpolitik. Die Umsetzung wird geprüft. Im Rahmen der Fußgängerzone Wellritzstraße ist der Bau eines ersten Trinkwasserbrunnens geplant.

Wird mit den Jugendlichen an dem Projekt weiter gearbeitet?

Die Jugendlichen aus der Projektgruppe könnten zum Termin der AG Jugend oder der Ortsbeiratssitzung eingeladen werden. Alternativ könnte ein "Jugendgespräch" für alle Jugendlichen aus dem Stadtteil Mitte angeboten werden.