Projekt

QUARTIERSPLÄTZE AUFWERTEN

Projekt-Hintergrund

Viele Plätze in Wiesbaden sind in die Jahre gekommen, pflegebedürftig und werden daher wenig genutzt. Das Potenzial der Plätze ist gegeben – über eine Aufwertung und Ideen für vielfältigere Nutzungs- und Aneignungsmöglichkeiten können die Plätze zu Mikro-Oasen für die Nachbarschaft entwickelt werden.

Das Projekt wird im Rahmen des Bund-Länder-Programms „Wachstum und nachhaltige Erneuerung“ – bekannt als „Stadtgrün Wiesbaden“ umgesetzt. Ziel des Programms ist der Ausbau der grünen und blauen Infrastruktur in innerstädtischen Bereichen. Das Projekt ist Teil des Maßnahmenkatalogs aus dem „Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzept“ (ISEK).

Quartiersplaetze Grafik Baeume

Mehr Informationen zu den Zielen, anderen Projekten und Maßnahmen sowie der vorangegangenen Beteiligung zum ISEK finden sie hier: www.wiesbaden.de/stadtgruen

Um was geht es jetzt?

In der Beteiligungsreihe „Quartiersplätze Aufwerten“ sollen für insgesamt vier Quartiersplätze (Kleist-, Hebbel-, Kastanien- und Bülowplatz) gemeinsam mit Ihnen Visionen erarbeitet werden. Ziel ist, Mikro-Oasen für die Nachbarschaft zu entwickeln. Dazu wird ein zweistufiger Beteiligungsprozess durchgeführt.


Lage Quartiersplaetze Dichterviertel

Lage von Kleist-, Hebbel- und Kastanienplatz im Dichterviertel.


Lage des Bülowplatzes

Lage des Bülowplatzes im Westend.


 

In der ersten Phase der Beteiligung sind Sie dazu aufgerufen, all Ihre Hinweise, Wünsche und Ideen mit uns zu teilen. Die Beteiligung erfolgt vor Ort und online auf dein.wiesbaden.de/quartiersplaetze. Das Planungsteam führt anschließend alle Beteiligungsergebnisse zu ersten Visionen zusammen. Anfang 2021 folgt die zweite Beteiligungsphase. Die Ergebnisse werden für eine Woche öffentlich ausgestellt. In einer Abschlussveranstaltung können die Entwürfe reflektiert werden und wir nehmen Ihr Feedback entgegen.

Nach abschließender Überarbeitung der Entwürfe sollen als Ergebnis des Beteiligungsprozesses vier Visionen für die betreffenden Plätze stehen, die möglichst konkrete Hinweise darauf liefern, wie die gewünschten Mikro-Oasen für die Nachbarschaft aussehen sollen und zu entwickeln sein werden.

Dabei können Zwischennutzungen und von bürgerschaftlichem Engagement getragene Mitmachprojekte ebenso Inhalt sein wie dauerhafte bauliche Anpassungen und Umgestaltungen.

Für die Durchführung der Beteiligung und die Entwicklung der Visionen wurde das Büro BIERBAUM.AICHELE.landschaftsarchitekten beauftragt. Informieren Sie sich gerne hier: www.bierbaumaichele.de